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welches ihm die„trauernden Freunde“ nach ſeinem Ableben, auf Ver⸗ anlaſſung des Profeſſors Dr. Snell, im botaniſchen Garten errichtet haben. ¹)
Im Allgemeinen zeichnete ſich allerdings die cameraliſtiſche Schule durch ihren großen Mangel an forſttechniſchen Kenntniſſen aus. Die Zunft der grünen Schreiber ſchöpfte lieber aus den naturwiſſenſchaft⸗ lichen Schriften eines Heinrich Ludwig Duhamel de Monceau (1700— 1783), welche der Amtmann Karl Chriſtoph Oelhafen von Schöllenbach durch Ueberſetzung den deutſchen Gelehrten zu⸗ gänglicher gemacht hatte, und Anderer, als aus dem offenen Buch der Natur. Der Wald in ſeinen vielgeſtaltigen Formen blieb ihnen daher fremd. Alles in das praktiſche Forſtweſen Einſchlagende, namentlich der eigentliche techniſche Wirthſchafts⸗ und Nutzungsbetrieb, wurde als etwas Gewerbsmäßiges gering geſchätzt, womit ſich der Gelehrte durchaus nicht abgeben dürfe. Die materielle Förderung des damals noch in den Kinderſchuhen ſtehenden Forſtweſens blieb daher in der Hauptſache den forſtlichen Technikern(Beckmann, Büchting, Döbel, Käpler(Vater und Sohn), Oettelt, von Zanthier u. A. überlaſſen. Allein Walther repräſentirt doch in gewiſſer Hinſicht, wie namentlich Bernhardt ²) treffend ausgeführt hat, ſchon einen Uebergang aus dem doctrinären Cameraliſtenthum jener Zeit in die— zwar noch jugendliche, aber doch ſchon ſelbſt⸗ ſtändig gewordene— Forſtwirthſchaftslehre. Durch ſeine forſt⸗ botaniſchen Schriften namentlich hat er vielfach anregend und belehrend unter den Forſtwirthen gewirkt; mit Energie hat er gegen das rohe Jägerthum ſeiner Zeit und für die Nothwendigkeit eines wiſſenſchaft⸗ lichen Studiums auch der Forſtwirthe geeifert. Er hat hiermit eigent⸗ lich die ſpätere Einbürgerung dieſes Zweiges der Staatswiſſenſchaft in den Kreis der akademiſchen Wiſſenſchaften angebahnt und ihr vor⸗ gearbeitet, ſreilich, ohne es zu wiſſen oder zu wollen. Denn wie ſehr auch er, obſchon ein Mann von Geiſt und Leben, ſcharfſinnig und kenntnißreich, dabei von humanen Geſinnungen beſeelt, noch im philo⸗ ſophirenden Geiſte ſeiner Zeit befangen, und der eigentlichen Forſt⸗ technik abgeneigt war, ergiebt ſich aus Folgendem.
¹) Regensburger botaniſche Zeitung 1825, Nr. 11. 2) S. deſſen Geſchichte des Waldeigenthums, der Waldwirthſchaft und Forſt⸗ wiſſenſchaft in Deutſchland II. Band, Berlin 1874, S. 156, 159 u. f.
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