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3 ſich 1788(October) als Privatdocent bei der hieſigen philoſophiſchen Facultät. In dieſer Eigenſchaft hielt er Vorleſungen über Landbau⸗ und Forſtwiſſenſchaft, ökonomiſche Naturgeſchichte und Technologie. 1789 rückte er zum außerordentlichen, 1790(1. November) zum ordent⸗ lichen Profeſſor auf. Er mußte ſich jedoch, da die Nominalprofeſſur der ökonomiſchen Wiſſenſchaften damals durch den Geheimerath Prof. Dr. Crome beſetzt, mithin keine eigentliche Stelle für ihn offen war, vorerſt mit einem ſehr geringen Gehalte ¹) begnügen. Als der damalige Landgraf Ludwig X.(ſpätere Großherzog Ludewig I.) den damaligen ſog. Amtsgarten von etwa 1 ha Größe der Univerſität zur Einrichtung eines forſtbotaniſchen Gartens unentgeltlich überließ(1800), wurde den beiden Profeſſoren Crome und Walther die obere Aufſicht über dieſen Garten und ſpeciell dem Letzteren die Rechnungsführung über die zur Unterhaltung jährlich beſtimmten 100 fl. ²) übertragen. Seit 1809(19. Auguſt) ging aber dieſe Oberaufſicht an die akademiſche Adminiſtrations⸗Commiſſion und die Specialaufſicht, ſowie Behandlung des Gartens an Walther allein über. Dieſe Thätigkeit entſprach ſeiner Liebhaberei vollkommen. Von jeher war ſeine Neigung darauf gerichtet, die Natur zu beobachten, Naturobjecte zu ſammeln, Modelle zu fertigen, Verſuche mit neuen Erfindungen zu deren Prüfung anzu⸗ ſtellen, fremde Holzarten einzubürgern, deren Verhalten kennen zu lernen u. dergl. mehr. Wie thätig und erfolgreich Walther hier überhaupt gewirkt, mit welcher Liebe und Hingabe er— durch Familien⸗ bande nicht abgezogen— nur ſeinem Berufe gelebt hat, geht theils aus den Univerſitätsacten, theils aus dem ſinnigen Denkmal ³) hervor,
¹) Derſelbe betrug anfangs 100 Rthlr.(!), ſtieg aber ſpäter auf 500 fl. und zuletzt(ſeit 1811) auf 1000 fl.
2) Wie ſehr ſich die Bedürfniſſe des akademiſchen Unterrichts, ſpeciell der ein⸗ zelnen Unterrichtsinſtitute, ſeitdem vermehrt haben, möge aus der Noiiz erſehen werden, daß der gegenwärtige Fonds dieſes Gartens(183 ⅞1) 3600 Mark beträgt.
³) Eine eiſerne Urne auf gleichem Sockel mit 3 Aufſchriften:
Friderico Ludovico Walther Posuerunt Non Sibi Sed Litteris Nat. MDCCLIX Moerentes V Ac Patriae Viventi Denat. MDCCCXXIV. Amici Sui Memores Alios Facienti Merendo Nihil Humani A Se Alienum Putanti.
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