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Verlauf derſelben muß der Phyſjtkatschirurg practiſch kennen, um
zu wiſſen, ob äußere, dynamiſche oder mechaniſche Mittel anwend⸗ bar ſind. Vorzüglich gilt dieſes von den verſchiedenen äußeren Ent⸗ zündungsformen und ihren Ausgängen, wie Vereiterung, Verhär⸗ tung, Brand ꝛc., ſowie von den Geſchwülſten. Vorzüglich muß er in der practiſchen Chirurgie manuelle Geſchicklichkeit beſitzen. Mit der Lehre vom Verbande muß er in aller Hinſicht bekannt ſeyn und jeden Verband, welcher ihm angegeben wird, gut und geſchickt an⸗ zulegen verſtehen. Er muß jede Ader(Arterie wie Vene), die er zu öffnen vom Arzte aufgefordert wird, geſchickt öffnen können und zu⸗ gleich wiſſen, welche jedesmalige Vorſicht anzuwenden iſt. Des⸗ gleichen muß er Blutgefäße zu unterbinden verſtehen. Er muß Blutegel und Schröpfköpfe anſetzen können. Er muß einfache Wun⸗ den und örtliche Entzündungen, welche nicht von einem Fieber
begleitet ſind, zu behandeln, Scarificationen, Erweiterungen einer
Wunde, eines Geſchwürs vorzunehmen wiſſen und aus Wunden oder Geſchwüren fremde Körper herausnehmen können. Er muß ein Aetzmittel und auf Aufforderung des Arztes ein Glüheiſen oder Brenncylinder anſetzen können. Desgleichen muß er eine blutige Nath, ein Eiterband anlegen, eine Fontanelle ſetzen, einen Abſceß, eine Lymphgeſchwulſt auf Auffordern des Arztes eröffnen können. Er muß Einſpritzungen nach der Verſchiedenheit der Stellen des Körpers, insbeſondere auch Klyſtire zu machen verſtehen. Er muß aus dem äußeren Gehörgange, ſo wie aus der Naſe fremde Kör⸗ per, die hineingerathen ſind, herausnehmen und die etwa vereng⸗ ten oder verwachſenen Naſenlöcher erweitern, die Zunge löſen, Auswüchſe am Zahnfleiſche fortnehmen, einen Zahn ausnehmen
können. Er muß einen in der Speiſeröhre ſtecken gebliebenen frem⸗
den Körper— einen Biſſen, einen Knochen— fortzuſchaffen wiſ⸗ ſen, auch den Luftröhrenſchnitt zu machen verſtehen. Er muß Ca⸗ theder, Bougies, Mutterkränze einzubringen wiſſen, auch die Ope⸗ rationen der Phimoſis und Paraphimoſis verſtehen. Er muß das Daſeyn eines Bruches(hernia) beurtheilen und einen Darm⸗ oder einen Netzbruch reponiren und beim eingeklemmten Bruche die zweck⸗ mäßige Lage und ſonſtige Verhaltungsregeln, welche der Patient bis zur Ankunft des Operateurs zu beobachten hat, anordnen koͤn⸗ nen. Er muß bei Bruch⸗Operationen, beim Steinſchnitt, bei Tre⸗ panationen und Amputationen dem Operateur als Gehülfe an die Hand gehen und auch den Harnröhrenſchnitt ſelbſt machen können. Er muß Vorfälle der Vagina, des Uterus und des Maſtdarms zu⸗ rückbringen und fremde Körper aus der Vagina, Harnröhre und Maſtdarm ausziehen können. Er muß ſämmtliche Verrenkungen wieder einzuſetzen und weiter zu behandeln wiſſen, desgleichen ſämmt⸗ liche Knochenbrüche, einfache und complicirte, zu behandeln verſte⸗ hen, und bei einer verſtorbenen Schwangern den Kaiſerſchnitt ma⸗ chen können. 4) Innere Heilkunde. Der Phyſikatschirurg muß im
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