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nen Examens hetrifft, so trete ich darin dem Hrn. Dr. ☚ bei, dafs dieselbe auf diejenigen Fächer beschränkt bleiben kann, in welchen der Candidat nicht bestanden. Es erscheint überflüssig, dals das ganze Examen wiederholt werde, und ist diese Anordnung wohl aus älteren deſsfallsigen Bestimmungen in das neue Reglement mit übergegangen.
Es schlägt ferner unser Hr. Dr. vor, die in dem Reg- lement vorgesehene Ordnung der Prüfungen, nach welcher zuerst die practische, dann die schriftliche und zuletzt die mündliche folgt, in der Art umzuändern, dafs die practische Prüfung zuletzt gehalten werde. Ich theile nun zwar nicht die unter Nr. 2 von dem Verfasser für diese Anordnung angeführten Gründe. Denn keines dieser Theilexamina soll und kann für sich allein irgend einen Beweis abgeben, dals der in ihm Be- standene ein befähigter practischer Arzt sey; also auch nicht das sogenannte practische Examen. Es giebt nur über einen gewissen Theil der Ausbildung des Candidaten Rechenschaft, und erklärt ihn, wenn er es auch bestanden, noch keineswegs für qualificirt zum Arzte. Er kann daher ohne Widerspruch im schriftlichen oder mündlichen Examen noch durchfallen. Indessen habe ich für mein Theil auch Nichts gegen eine Aenderung dieser Ordnung, denn ich glaube ebenfalls, daſs die jetzige Anordnung nur als ein Ueberbleibsel der früheren in die neue Prüfungsordnung übergegangen ist, wo die Zeugnisse über die sogenannte practische Reife einen ganz andern, und von mir bekämpften Charakter hatten, sie es nämlich ganz allein in die Willkühr und das Ermessen des Examinators stellten, den Can- didaten zur Prüfung zuzulassen oder nicht.— Mit dieser Aen- derung in der Reihenfolge der Examina würde übrigens auch eine durch die Facultät nachträglich veranlafste Bestimmung fortfallen, dals der Candidat fast zu jeder Zeit dieses practische Examen machen kann. Diese Bestimmuug wurde durch die von mir nie getheilte Besorgnifs veranlaſst, daſs das Material zur Abhaltung der klinischen Prüfungen fehlen möge. Ich habe gleich Anfangs gefürchtet, daſs sie Uebelstände und Miſsbräuche nach sich führen würde, wie die Erfahrung auch wirklich schon zu beweisen anfängt. Ich werde daher den Vorschlag des Hrn. Dr. adoptiren, nur wird es alsdann der weiteren Fest-
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