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der Modus der Gewinnung der Schluſscensur ebenso richtig in seinen Factoren als logisch in seinem Schluſse gebildet seyn?! In der That, mil sechs oder acht Nummern der Art in dem Examen vorgespannt, würde jeder Professor auch bei vollkom- mener Studienfreiheit und allen sonstigen Mängeln der Prüfungs- ordnung wohl fahren! Und jeden Falls wird man eingestehen müssen, daſs der fferr Advocal hier sehr umsichlig und mit rührender Sorgfalt für seinen Clienten verfahren ist. Denn es dürfte ja doch schwer halten, diese sechs oder acht Nummern alle zu realisiren. Aber wenn auch nur viere übrig blieben, oder auch nur drei; es wäre doch besser als zwei! Wir aber wollen hoffen, dafs auch dazu das Manövre nicht ausreicht, sondern dafs Alle Diejenigen, welche bei der Sache wirklich zu berathen und zu entscheiden haben, einsehen werden, daſs es eine schon so schwierige Prüfung wie die unserige auf das Unnöthigste und Ungerechtfertigste noch mehr erschweren hieſse, wenn man für die Heilmittellehre mehr als zwei Examina an- ordnete, nachdem aufserdem in Chemie und Botanik hierher gehörige Gegenstände geprüft worden sind, und alle drei thera- peutische Disciplinen von selbst Gelegenheit geben, auch noch die Kenntnisse des Candidaten in der Heilmittellehre zu erfor- schen. Hoffen wir deſsgleichen, dals es trotz der advocalorischen Künste unseres Hrn. Dr. doch Allen ohne Schwierigkeil klar werden wird, daſs bei der Einrichtung der Prüfungsordnung Niemand, und am allerwenigsten der Professor der Heilmittellehre, in seinen Rechlen und gerechten Forderungen gekränkt worden ist, sondern ihm dieselbe alle Ebenbürligkeit und Selbstständig- keit sichert, die jedes Milglied der Facultät zu fordern berechtigt jist, und auch ihm jedes Mittel gewährt ist, seine Fächer mit all dem Nachdruck und Ernst zu vertreten, wozu er sich für verpflichtet halten mag.
Unserem Hrn. Dr. aber schlug, man sieht es deutlich, doch ein klein bischen das Gewissen, als er diesen Vorschlag für die Heilmittellehre machle, und er entschloſs sich mitleidig auch noch für die allgemeine Therapie, und— da sieht man seine Unpartheilichkeit!— nuch noch einen für die Analomie und Physiologie fallen zu lassen. Diese Analomie, „die dem Arzle nicht näher steht als allgemeine Pathologie und
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