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Doppelt groſs aber wird der Nachtheil dieser obligaten Vorlesungen damn, wenn die Professoren zugleich auch die Examinaloren sind. Dann sind ihnen die Studirenden vollkommen ausgeliefert, und jede sich unter den Professoren ausbildende Unthäligkeit, Nachlässigkeit und Einseitigkeit wird vollständig privilegirt. Die zukünktigen Candidaten müssen sich unter allen Umständen dem privilegirten Professor und Examinator fügen, uud ich behaupte deſshalb geradezu, daſs eine Uebertragung der Examina an die Professoren dadurch absolut unrathsam, und verderblich wird. Die hieraus flielsenden Uebelstände haben vorzüglich mit dazu beigetragen, den Faculläten die Prüfungen zu entziehen und Staatsexamina einzuführen, ja diese wurden eine Nothwendigkeit.
Jetzt emsteht also die Frage, wodurch entsteüt der gröſsere Nachlheil? dadurch, dafs man den Facultäten die Examina ent- zieht und ihnen jeden Einflufs auf diesen mächtigsten Hebel der Studien raubt, oder dadurch, dals man die etwaigen wenigen Nachtheile der unbedingten Freigebung der Studien riskirt? Ich stehe keinen Augenblick an, mich für die erstere Behaup- lung zu entscheiden. Die Ausschlieſsung der Facultäten von den Examinihus, die Einführung von Staatsprüfungen, die bei dem bisher ausgeführten Systeme der Ueberwachung der Stu- dien und der Beschränkung der Studienfreiheit unausbleiblich und nothwendig war, sie sind der Ruin der academischen Stu- dien und die Ursache des allgemein beklagten Verlalles des arztlichen Standes geworden. In groſsen Staaten, wie Preufsen, ist dieses daurch die dadurch entstehende Centralisation; in kleinen Staaten wie Kur-Hessen, Baden, Würtemberg eic. durch den Mangel an hinreichenden Kräften und Capacitäten für diese Staatsexamina bedingt.
Es ist nicht meine Absicht, hier dieses Thema weiter aus- zuführen. Aber davon bin ich überzeugt, daſs sich darin in Wahrheit die Weisheit unserer Staatsregierung offenbart hat, qaſs sie den unendlichen Vortheil, ja die Nothwendigkeit, die Examina den Facultäten zu überlassen, erkennend, die Mittel, die damit nach den bisherigen Verhältnissen verbundenen Uebel- stände und Mifsbräuche aufzuheben, wohl erwogen hat und aus
diesem Grunde ganz vorzüglich den Studienzwang aufgehoben
hat. Diese Vfurzel gel Br. Dr. in Taculätspri Wirkung i dadurch un Werth! Be delshalb ei- eine Quelle unglückiich und Secle den ächee riskiren! Dank se- hesser er giee ihre w sicht späte wie der E veranlasse anderen S siens nie weiter fo wird, w- darum au- den Studi-
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