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Beleuchtung der Bemerkungen eines Grofsh. Hess. Arztes Dr. * über die neue Grofsherzogl. Hess. Prüfungsordnung für Mediciner / Dr. Theod. Ludw. Wilh. Bischoff, Professor der Anatomie und Physiologie
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ihren eigenen Einfluſs für hinreichend hielten, oder bestimmt wünschten, dafs ihr Sohn sich selbst zu rathen und zu helfen lerne. Ich wülste in der That nicht, daſs ich in der Literatur, in öffentlichen Blättern, in landständischen Verhandlungen, wo man doch so viel über die Universitäten verhandelt, richtet und den Stab bricht, jemals eine Stimme vernommen hätte, welche geklagt und verlangt, dals der Staat und die Universitäten keine Maafsregeln getroffen hätten, die Studien ihrer Söhne durch Zwangsmaaſsregeln so geordnet zu haben, daſs der junge Mann vor jedem formellen Miſsgriff geschützt sey. Wenn die Lehr- stühle tüchtig besetzt sind, und die Lehrer ihr Amt treu und gewissenhaft verwalten, so glaube ich, sind die Eltern mit der Universität zufrieden, und man kann auch den Resultaten getrost entgegen sehen.

Die Zeit und Menschen sind daher meiner Ueberzeugung nach ganz vollkommen reif, dals man Denen, welche studiren wollen, die Verantwortlichkeit für die Erreichung des Zieles allein überlassen kann, wenn man ihnen nur die Mittel dazu genügend zu eigener Benutzung und Disposition darbietet. Ich halte jeden Abiturienten von einem Gymnasium, der die Univer- sität bezieht, für vollkommen reif, es vollständig und nachhaltig einzusehen und festzuhalten, wenn ihm gesagt wird: Hier am Ende deiner Studien hast du einen sehr ernsthaften und unver- meidlichen Beweis abzulegen, dals du etwas gelernt hast, ohne welchen du keine Aussicht für dein Forkkommen im bürgerlichen Leben hast; Jede bis jetzt vorliegende Erfahrung lehrt, daſs das allerleichteste, bequemste und sicherste Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist, dals du deine Vorlesungen in einer geordneten Weise fleilsig besuchst und dich der Hülfsmittel bedienst, die dir durch den Staat und die Lehrer auf einer Universilät, wie an keinem anderen Orte und auf keine andere Weise, geboten werden. Thust du dieses nicht, vergeudest du deine Zeit mit Tändeleien, Spielwerk, oder in roher Ausgelassenheit, denkst du:morgen, morgen, nur nicht heute, so wirst du ohnfehlbar am Ende anrennen, und Nichts wird dir dann helfen und dich retten können, als mit neuem Verlust an Zeit, Geld und mit derselben Mühe das nachzuholen, was du versäumt hast. Ich sage, zu dieser Einsicht halte ich jeden die Universität Besuchen-

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