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sich unwissende Candidaten vor den Examinibus an; diese selbst erwiesen sich als ungenügend und immer mehr Unfähige drängten sich in das bürgerliche Leben und immer lauter wurde die Klage über den Verfall des ärzllichen Standes.
In dem Suchen nach Hülfsmitteln gegen dieses Uebel glaubte man nun recht milde und väterlich weise zu verfahren, wenn man die academischen Studien zu überwachen suchte, wie dieses auf Schulen und Gymnasien geschah. Man sah, die jungen Leule vergeudeten kurzsichlig und leichtsinnig ihre Zeit und Krafte auf der Universität, zu spät sahen sie dieses oft am Ende der Studien unter Thränen ein; wie hart, wenn man sie jetzt am Ende ihrer Bildungszeit durch das Examen zurückstofsen wollte und sollte, wie milde und weise dagegen sie früher zu war- nen, zu leilen, väterlich liebend aber streng zu führen!
Man fing also an auf den Universitäten die Collegienzeug- nisse über den fleilsigen Besuch der Vorlesungen einzuführen; man stellte den Besuch und endlich den fleilsigen Besuch ge- wisser Vorlesungen als Bedingungen für den Genuſs von Sli- pendien und Beneficien, für die Ausstellung von Abgangs- zeugnissen und endlich für die Zulassung zu den Examinibus auf; man entwarf Studienplane, welche theils als Rathgeber, theils streng bindend den Studirenden in die Hände gegeben wurden, man ordnete endlich in manchen Staaten halbjährige oder jährliche Examina an und alle diese Maalsregeln steigerten sich in Oestreich bis zu einer vollkommenen Schuldisciplin.
Alles Dieses vertheidigt nun unser Hr. Dr. 2*ς durch zahl- reiche Scheingründe, die wir schon unzähligemale gehört und gelesen haben, auf die ich mich aber gar nicht im Einzelnen einlassen, sondern nur im Allgemeinen beweisen will, daſs die ergriffenen Maaſsregeln unnöthig, ungenügend, unmöglich, schäd- lich sind. Ich beginne also mit der laut und allgemein ausgesprochenen Thatsache:
Daſs trotz dieser Ueberwachung der Studien, trotz der väterlichen Leitung, trolz der immer consequenteren Aus- bildung dieses Erziehungssystemes unserer academischen Jugend der allgemeine Klageruf über den Verfall der Studien, die Abnahme eines wissenschaftlichen Geistes,


