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Beleuchtung der Bemerkungen des Großh. Hess. Geh. Raths Herrn Dr.A.A.E. Schleiermacher über denjenigen Theil des für die Großh. Hess. Landesuniversität zu Gießen festgesetzten Studienplans, welcher die Candidaten des Gymnasiallehramts aus dem philologischen Gesichtspunkte betrifft. / von Dr. Friedrich Osann, Professor der Beredtsamkeit und Director des philologischen Seminars an der Großh. Hess. Landesuniversität zu Gießen
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übrigens nicht verhehlen, daß ich wenigſtens behufs einer noch zweckmäßigeren Vertheilung der Disciplinen den jetzt dreijährigen akademiſchen Curſus um ein halbes oder ganzes Jahr vergröſ⸗ ſert gewünſcht hätte, was aber unter den obwaltenden Umſtän⸗ den unthunlich erſchien*).

Nach dem bisher Geſagten iſt nur noch wenig in den Bemerkungen des Hrn. Schl. übrig, das ſeine Erledigung nicht in Obigem bereits gefunden hätte, oder das nicht mit wenig Worten beſeitigt werden kann. Unterziehen wir uns aber auch dieſem ärgerlichen Geſchäfte noch, um den Vorwurf von uns abzuhal⸗ ten, irgend einen angeregten Punkt wiſſentlich übergangen zu haben.

S. 48 heißt es:Als eigentlich philologiſche Vorleſungen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung i*ſt, finden wir angegeben:Griechiſche Grammatik, Lateiniſche Grammatik, Theorie des Lateiniſchen Styls, Metrik, Exegeſe, und zwar wenigſtens einen Schriftſteller aus jeder Gattung, namentlich über Homer, Pindar, Cicero, Horaz, Sanskrit⸗Gram⸗ matik und Exegeſe, dreijähriger Curſus des philologiſchen Seminars, wobei eine wenigſtens anderthalb Jahr ſtattgefun⸗ dene Theilnahme als ordentliches Mitglied verlangt wird. Alles philologiſche Treiben auf den Gymnaſien hat alſo das

*) Uebrigens muß die Gefahr körperlichen und geiſtigen Verderbens bei einer Zumuthung von ein und zwanzig wöchentlichen Stunden doch nicht ſo groß ſein, da die Bemerkung der evang. theologiſchen Facultät in dem Studienplan S. 16ein fleißiger Studierender kann in jedem Semeſter unbedenklich Vorleſungen im Geſammtbe⸗ trage von etwa vierundzwanzig Stunden die Woche hören unge⸗ rügt durchkommt. Auch finden ſich für das vierte Semeſter in dem Studienplan dieſer Facultät acht Vorleſungen angeſetzt, deren ver⸗ muthliche wöchentliche Stundenzahl wohl bei weitem die des oben beſprochenen philologiſchen Semeſters überſteigen dürfte. Daſſelbe kann auch von andern Facultäten behauptet werden. Warum, möchte man in der That fragen, iſt gerade die ſchon ſo vielfach gedrückte Philologie die Zielſcheibe ſo ungemeſſener Angriffe unſeres Gegners?

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