30
ſelbe in nichts zuſammenfällt. Denn die aller dings ſcheinbar entſtehende Cumulirung von Vorleſungen iſt in der Wirklichkeit nicht vorhanden, indem von den Disciplinen, deren fleißiger Beſuch Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung iſt, an die Stelle der mit 4 und 5 bezeichneten nach Umſtänden eine treten kann. Betrachten wir aber dieſe angebliche Ueberladung nach der wöchentlichen Stundenzahl näher. Das Seminar nimmt 5 St. in Anſpruch; die Griechiſchen Alterthümer leſe ich in 4 St.; für die Theorie des Lateiniſchen Styls würde ich nie mehr als 2 St. anſetzen, ſo wie ich für die Exegeſe eines Claſſikers in der Regel nur 2 St. brauche, und mehr als 4 St. werden für die alte Geſchichte wohl auch nicht verwendet werden. Rückſichtlich des Sanskrit pflegt für einen halbjährigen Lehrcurſus 2, oder kommt noch Exegeſe hinzu 3 St. angeſetzt zu werden. Die Encyclopädie fällt hier weg, da ſie nicht unter die als Vorausſetzung der Zulaſſung zur Prüfung verlangten Disciplinen gehört. Hiernach würde ſich für den Philologen, wenn er, wie in der Regel, von dem Hebräiſchen Unterricht abſtrahirt, die Zahl von 21 wöchentlichen Stunden herausſtel⸗ len, wornach auf drei Wochentage 4, auf drei andere nur 3 tägliche St. kommen. Außerdem beſchränkt ſich nach Umſtän⸗ den die Exegeſe auch nur auf. Einen Schriftſteller, wodurch wiederum 2 St. abgehen würden. Und hierbei iſt weiter zu bedenken, daß das als Beiſpiel von H. Schl. angeführte Seme⸗ ſter dasjenige iſt, welches numeriſch die meiſten Disciplinen anſetzt, was doch wohl, um mit dem Leſer ehrlich zu verfahren, hätte bemerkt werden müſſen. Vergleichen wir darum noch ein anderes, und zwar das jenem vorausgehende dritte Semeſter. 1. Seminar......... 5 St. 2. Römiſche Litteraturgeſchichte.... 4„ 3. Allgemeine Sprachlehre(fällt weg, da
ſie zur Zulaſſung der Prüfung nicht ver⸗
langt wird).
4. Griechiſche Tragiker. 2„ 5. Horaz.......... 2„ 6. Univerſalgeſchichte..... 5„ 7. Sanskrit⸗Grammatik... 2„
— G
N ben, ſ Ueberl körper auf ei gleichu einem bewahr gie un genüge Privat für ei verlan⸗ noch werden derſelb ſtaͤnde verlan, noch u hier C ſelbſt G tholog einzure


