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lige Anſicht des Hrn. Schl. mir ſonſt völlig gleichgültig iſt, nur mittelſt Prüfung der von Hrn. Schl. verſuchten Begründung ſeines Urtheils. Eben ſo enthalte ich mich aller Beziehungen auf das Ganze, zu deſſen Vertheidigung ich weder berufen, noch verpflichtet bin, ſo wie aus dem— ſelben Grunde der Erörterung der gleichwohl nahe lie⸗ genden Frage, in welchem Verhältniſſe die Philologie als Hülfs⸗ und Vorbereitungswiſſenſchaft bei den andern Theilen des Studienplans in Anwendung gebracht worden ſei. Ueberhaupt würde es ein vergeblicher Verſuch ſein, ſich bei der von der meinigen ganz und gar abweichenden Anſicht Hrn. Schl.'s über manche allgemeinere Principien in den wenigen hier geſtatteten Worten verſtändigen zu wollen, namentlich über die Bedeutung der Philologie uͤberhaupt, und ihre Beziehung in der Gegenwart. Denn wenn anderswo von demſelben die Anſicht als Baſis für weitere Conſtruction aufgeſtellt worden*):„Bei den philologiſchen Studien aber habe ich nur deren Nutzen für das wirkliche Leben vor Augen, und glaube, daß ganz allein nach dieſem ihre relative Wichtigkeit beſtimmt wer⸗ den müſſe, die Erwerbung von Sprachkenntniſſen alſo im Verhältniſſe zu dem Gebrauch ſtehen müſſe, der ſpäter davon gemacht werden ſoll“, ſo glaube ich dagegen an eine höhere Bedeutung dieſer Studien, welche die praktiſche Anwendung für das wirkliche Leben keineswegs ausſchließt, aber außerdem noch andere Güter zu erreichen trachtet, deren Werth und Nutzen weder nach Zahlen beſtimmbar, noch dem Andersdenkenden verſtändlich iſt. Gießen im October 1843.
*) Lehrplan für Gymnaſien und Realſchulen. Darmſtadt 1835, S. 6
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