In dieſer Erwartung, zu welcher man durch den ruhigen und beſonnenen Charakter, welchen die öffentliche Stimme Hrn. Schleiermacher zuertheilt, ganz beſonders berechtigt zu ſein glaubte, hat man ſich nach nunmehr genommener Einſicht der Schrift*) vielfach getäuſcht finden müſſen, indem der Verfaſſer derſelben zwar vorgiebt ſich auf dem wiſſenſchaftlichen Standpunkt einer litteräriſchen Kritik zu behaupten, in der Wirklichkeit aber ich wenigſtens in den Partien, über welche ich urtheilen zu können glaube, und zwar da wo es ſich um Feſtſtellung allgemeiner Principien und Geſichtspunkte handelt, eine Behandlung des Gegenſtands in der erwarteten Weiſe aufzufinden nicht vermocht habe. Ich habe vielmehr mich der Befürchtung hingeben müſſen, daß dieſe Schrift in Folge ihres Man⸗ gels an wiſſenſchaftlicher Durchführung, eines auffallenden Verkennens der Zuſtände und Anſprüche der Gegenwart, vornehmlich aber durch Einſtreuung von Inſinuationen verletzender Art, ſelbſt durch wahrheitswidrige Darſtellung der Thatſachen, nur die Provocation zu einem ärgerlichen Streite abgeben werde, und dieſe Befürchtung iſt leider durch die Art und Weiſe, wie der Gegenſtand bereits in öffentlichen Blättern beſprochen worden, in Erfüllung ge⸗ gangen. Die Art leidenſchaftlicher Erörterung, welche der Gegenſtand bereits gefunden, und vorausſichtlich noch mehr finden dürfte, kann weder der Abſicht der höchſten Staats⸗ regierung entſprechen, indem ſie ihre Verfügung durch die Berührung unbefugter Hände in ihrer erwarteten Wirkung ſchwächen ſieht, noch der Sache ſelbſt förderlich ſein, und
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es möge Derjenige, ve her dieſe Uebelſtände veranlaßt
*) Bemerkun gen über den Studienplan für die Großherzoglich Heſſiſche Landesuniverſität zu Gießen, von Dr. A. A. E. Schleiermacher, Großh. Heſſ. Geh. Rath. Darmſtadt 1843.
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