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bloßer Ausſchnitt aus dem großen Sammtbild erſcheinen, aus welchem jener zum Theil ſeine Deutung, ſein Licht empfängt. Alle aber werden die Keime von allen Wiſſenſchaften in der Ge ſchichte finden und in ſich aufnehmen, Viele durch Lectüre und anderweitige Belehrung ſie pflegen, Manche wohl erſt ſpät ſie durchs Leben und für das Leben zur Reife bringen. Alle werden ihren Geſichtskreis erweitern und jene Vielſeitigkeit der Anſchau⸗ ung, Kenntniß und Erfahrung gewinnen, welche von jeher als die köſtlichſte Frucht des Geſchichtsſtudiums gegolten hat, eine Frucht, die aber nur am Licht einer höheren Auffaſſung der Geſchichte zur vollen Reife gedeihen kann.
Auf dieſem Standpunkt, auf welchen uns eine andere An— ſicht von den Anforderungen des akademiſchen wie überhaupt des höheren Vortrags der politiſchen Geſchichte im allgemeinen, ein anderer, und wir glauben hinzufügen zu dürfen, bei anerkannt tüchtigen Hiſtorikern und akademiſchen Geſchichtslehrern gebräuch⸗ licher Begriff von Univerſalgeſchichte ſtellt, können wir einen halb⸗ jährigen Curſus der letztern, wenn auch nicht ſo belehrend und nützlich als einen einjährigen, keineswegs als„einen zweckloſen Zeitverluſt“ anſehen.
Dr. Schäfer.


