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bar an allſeitiger und fruchtbarer Belehrung ungemein gewinnt, ſo iſt zugleich begreiflich, daß ihr Verſtändniß auch einen höheren Grad der Geiſtesreife und Bildung erfordert.
Daß eine ſolche Geſchichte, die von der Philoſophie der Ge⸗ ſchichte noch ſehr verſchieden iſt, ſich nicht für den Gymnaſial⸗ unterricht eignet, iſt ebenſo klar. Wie man die oben angedeutete einfache Erzählung der wichtigſten politiſchen Begebenheiten in ih⸗ rem Zuſammenhange als die jugendliche Stufe der Geſchicht— ſchreibung bezeichnen kann, ſo wird eine ſolche Auffaſſung der Geſchichte, zumal wenn in ihr das der Jugend ſo nah liegende biographiſche Moment mehr hervorgehoben wird, auch für den früheren, jugendlichen Unterricht am beſten ſich eignen und immer die Grundlage bleiben, auf welcher ſpäterhin fortgebaut werden kann und ſoll. Im Alter der Gedächtnißeultur werden That⸗ ſachen und Zei beſtimmungen am leichteſten und feſteſten ſich ein⸗ prägen. Nur dann, wenn in den Gymnaſien ein ſolcher Unter⸗ richt gründlich und ausführlich genug ertheilt worden iſt, wird ſpäter das Verſtändniß der höher aufgefaßten Geſchichte möglich und fruchtbar ſeyn. Wenn nun der Herr Verfaſſer der„Be⸗ merkungen über den Studienplan“ S. 18 ſagt:„Bei dem gegen⸗ wärtigen blühenden Zuſtande unſerer Landesgymnaſien, auf wel⸗ chen Mathematik und Geſchichte in einem Umfang gelehrt wer⸗ den, daß ein halbjähriger Curſus derſelben auf der Univerſität für die Zöglinge der oben genannten drei Facultäten nur als ein zweckloſer Zeitverluſt angeſehen werden mußte“, ſo können, ſo müſſen wir den Satz(in Bezug auf Geſchichte, auf welche allein wir uns beſchränken) dahin umwenden: nur wenn der Zuſtand der Gymnaſien hinſichtlich des Geſchichtsunterrichts ein blühender iſt, kann der akademiſche Geſchichtsvortrag ein nützlicher ſeyn, und nur wenn die Geſchichte in den Gymnaſien(in der oben angegebenen Weiſe) im gehörigen Umfange und in größerer Aus⸗ führlichkeit erzählt worden iſt, kann ein halbjähriger Curſus der Univerſalgeſchichte(in der Weiſe, wie ſie auf dem akademiſchen Lehrſtuhl vorgetragen werden ſoll)— weit entfernt„als ein zweckloſer Zeitverluſt“ angeſehen zu werden— dem Zuhörer viel


