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haben ſie, durch die geſteigerte Regſamkeit derſelben angefeuert und befruchtet, einen unberechenbaren Einfluß auf eben jenes Le⸗ ben und Schaffen, theils durch Schriften, theils durch Unterrichts⸗ anſtalten gewonnen. Die Naturwiiſſnſchaften ſchreiten in ihrer Entfaltung und Bereicherung mit einer Schnelligkeit fort, welcher kaum der geübte Blick des Kundigen zu folgen vermag. Wie könnte der Geſchichtſchreiber und Lehrer unſerer Zeit dieſen Vor⸗ gängen das Auge verſchließen, die Keime, die zu allem dem ſchon in der Vorzeit lagen, unbeachtet, das Räthſel ungelöſt laſſen und das Staunen der Gegenwart noch vermehren? Weiter ſind es die Wiſſenſchaften, die das Geiſtige und Höhere im Menſchen er⸗ greifen und fortbilden, das religiöſe und ſittliche Moment deſſel⸗ ben bewahren, läutern, veredeln ſollen, die um ſo wichtiger ge⸗ worden ſind, je mächtiger jene materiellen Entwicklungen hervor⸗ treten und ſich geltend machen, und je inniger die geiſtigen mit dem wahren Wohl der Völker, mit der Ruhe und Feſtigkeit der Staaten verwebt ſind,— ſie ſind es, die nach ihrer vollen Be⸗ deutung ihre Stelle und Würdigung in der Geſchichte finden müſ⸗ ſen. Alle dieſe Gegenſtände fordern nun ihre Berückſichtigung in der Geſchichte, wo ſie den politiſchen Ereigniſſen zur Erklärung, zur Ergänzung, nicht ſelten zur Grundlage dienen. Keiner darf übergangen, keiner vernachläſſigt werden. Wie eine ſolche Vernach⸗ läſſigung von Seite des Staates an dieſem ſich rächen würde, ſo würde ſie in der Geſchichte, die das geſammte Leben umfaſſen ſoll und nur in der Zuſammenfaſſung aller Strahlen ihr volles und wahres Licht erhält und wieder ſpendet, dieſes trüben und verkümmern. Endlich iſt es noch das Sammtergebniß aller jener Beziehungen und ihrer Einflüſſe, der geiſtig⸗ſittliche Zuſtand ei⸗ nes Volkes, die Hauptrichtung, die es eingeſchlagen hat, was hier zu beachten iſt,— ein Sammtergebniß, das nicht ſelten große Zeitgenoſſen, hervorragende Geiſter in ihrem Leben, Stre⸗ ben und Wirken kund geben, nicht ſowohl die Träger als die Vertreter der Zeit und ihrer Richtungen, in denen dieſe ſich offen⸗ baren und gleichſam perſönlich veranſchaulichen. Wenn die Ge⸗ ſchichte durch dieſe Fülle und Mannichfaltigkeit des Stoffes offen⸗
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