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Erwiederungen auf die Bemerkungen des Herrn Geh. Raths Dr. A.A.E. Schleiermacher über den Studienplan für die Großh. Hess. Landes-Universität zu Gießen / von einigen Professoren derselben
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Ueber die Bemerkungen in Betreff der Geſchichte.

In Bezug auf Vorleſungen über die politiſche Geſchichte ſind durch den Studienplan nur wenige weſentliche Abänderungen in dem Beſtehenden getroffken worden. Nachdem vorher die inlän diſchen Studirenden aller Facultäten zum Hören einer Vorleſung über Univerſalgeſchichte verpflichtet waren, oder einer Prüfung in derſelben ſich zu unterziehen hatten, beſchränkt der Studienplan dieſe Verpflichtung auf die katholiſche Theologie Studirenden, die Juriſten(welche ſtatt der Univerſalgeſchichte auch neuere Geſchichte hören können), die Thierärzte erſter Klaſſe, die Candidaten des Gymnaſiallehramts und die Cameraliſten(welche ſich zum all⸗ gemeinen Examen vorbereiten). Der Verpflichtung enthoben ſind die evangeliſche Theologie Studirenden, die Architekten und Forſt⸗ leute, jene nach dem Antrag der evangeliſch⸗theologiſchen Fa⸗ cultät, die beiden letzteren nach dem Antrag der cameraliſtiſchen Prüfungs⸗Commiſſion. Da der Unterzeichnete als Profeſſor der Geſchichte an dieſen Abänderungen ſo wenig Antheil hat, als an der früher beſtandenen Einrichtung, ſo kann ihm auch nicht ob⸗ liegen, ſie gegen etwaige Anfechtungen zu vertheidigen. Wenn er gleichwohl in dieſer Sache die Feder ergreift, ſo bewegen ihn hierzu veröffentliche Bemerkungen über den Studienplan, denen in Bezug auf Geſchichte und Geſchichtsunterricht Anſichten zu Grunde liegen, mit welchen wohl kein akademiſcher Geſchichts⸗ lehrer, der den gegenwärtigen Standpunkt ſeiner Wiſſenſchaft kennt und die Aufgabe des akademiſchen Lehrſtuhls begreift, ein⸗