von einem zum andern oder jeder deßfallſige Wechſel ab— geſchnitten ſey. Es kommt vielmehr bloß darauf an, daß füͤr jedes Fach die angemeſſene wiſſenſchaftliche Be— fähigung erworben werde; der Studienplan bezieht ſich in der Hinſicht nur auf bereits beſtehende Einrichtungen und will nur der Zufälligkeit in dem möglichen Erwerbe der nöthigen Ausbildung entgegentreten, ohne es zu wahren, aus einem einmal gewählten Fache in ein an— deres überzugehen, was zumal im Kreiſe derjenigen Stu— dienverhältniſſe, von denen hier die Rede iſt, ſich leicht V
thun läßt, weil die Lehrgegenſtände vielfach dieſelben ſind. Eben ſo wenig kann geſagt werden, daß im wirk⸗ lichen Staatsdienſte ſelbſt der Wechſel durch jene Stu— dienordnung unmöglich werde, da es ja die Staatsre— gierung immer in ihrer Gewalt hat, die ihr angemeſſen ſcheinende Verſetzung nach den geſetzlichen Beſtimmungen vorzunehmen.— Ganz beſonders richtet der Herr Verf. ſeine Kritik gegen die Heranbildung eines eigenen philologiſchen Gymnaſiallehrerſtandes und meint(S. 46), daß die ehemalige Verbindung der theo⸗ logiſchen und philologiſchen Studien, der zufolge die meiſten Lehrer an den Gymnaſien aus dem Stande der Theologen genommen würden, der Einſeitigkeit einer zu ausſchließlich philologiſchen Bildung gewahrt habe. Auch
habe es, führt er weiter an, bei dieſem Syſteme in den meiſten Ländern weder an tüchtigen Theologen, noch an grundlichen Philologen gefehlt.— Hierauf muß zunächſt erwiedert werden, daß die Scheidung zwiſchen Philo⸗ logen und Theologen in Abſicht auf das Gymnaſiallehr— amt weder theoretiſch noch praktiſch ſo abſolut beſteht, als es nach der Darſtellung des Herrn Verf. ſcheinen möchte. Denn auf der Univerſität bieten ſich zwiſchen beiden Studienkreiſen nahe Beruührungen und mehrere jungere Theologen haben es keineswegs fur eine zu ſchwere oder gar unmögliche Aufgabe gehalten, mit ihren offi⸗
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