Druckschrift 
Erwiederung auf die Bemerkungen des Herrn Geh.-Raths Dr. A. A. E. Schleiermacher über den Studienplan für die Großh.-Hessische Landesuniversität zu Gießen / von Dr. J.T.B.v. Linde, Großh. Hess. Geh. Staatsrath im Ministerium des Innern und der Justiz, Kanzler der Universität zu Gießen, und Director des Oberstudienraths.
Entstehung
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Als eine allgemeinere Ausſtellung erſcheint noch, wenn an mehreren Stellen der Schrift darauf hingedeutet wird, daß bei der ſemeſtralen Vertheilung dieſelben Vor⸗ leſungen nicht in allen einzelnen Studienplanen in der⸗ ſelben Folge angeſetzt worden ſind. Wir nehmen indeß keinen Anſtand, hierin eher einen Vorzug als einen Feh⸗ ler zu finden. Denn einerſeits kann ja allerdings in der Eigenthumlichkeit der verſchiedenen Fachgebiete ein hin längliches Motiv liegen, für einen Unterſchied in der Folgebeſtimmung derſelben Vorleſung, andererſeits iſt da durch auch der vom Herrn Verf. angeſprochenen Stu⸗ dienfreiheit Vorſchub geleiſtet, indem wenigſtens die ver ſchiedenen Anſichten der verſchiedenen in ihrem Kreiſe competenten Behörden möglichſt geachtet worden ſind, was bei dem ganzen Entwurfe, wie ſchon angefuhrt, durchgreifendes Prinzip war. Als Mißſtand könnte das gerügte Verhältniß nur dann gelten, wenn die bezüg⸗ lichen Vorleſungen durch academiſche Lehrer nur einſeitig vertreten wuͤrden, ein Fall, der an unſerer Landesuni verſität gegenwärtig bei der mehrfachen Beſetzung der meiſten hierbei in Frage kommenden Lehrſtellen nicht leicht vorkommen dürfte.

Von dieſen allgemeineren Ausſtellungen wollen wir nun zu einigen anderen übergehen, welche eine mehr beſondere Seite darbieten, ohne uns indeß auf ſolche einzulaſſen, die wegen ihrer durchaus ſpeciellen Beziehung der Wuͤrdigung der Fachbehörden anheim zu geben ſind.

Zunächſt begegnen uns hier die ſ. g. allgemei⸗ nen philoſophiſchen Zwangscollegien. Der Herr Verf. kann ihnen ſeine Gunſt nicht zuwenden, ſon dern ſcheint ſie vielmehr, wenigſtens theilweiſe, als über flüſſig aus der Reihe der academiſchen Vorleſungen weg

aburtheilen zu können meinen; die Flachheit der Vielwiſſerei, richtiger Vielerleiwiſſerei, der Eigendünkel, die Arroganz des Subjects wird gefördert werden.

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