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ſtehe, das öffentliche Bekenntniß ablege, daß die Uni⸗ verſität hinter andern zurückſtehe.—
Die höchſte Staatsbehörde war der Anſicht, daß bei unbefangener Betrachtung die Gründe für einen Stu⸗ dienplan überwiegend ſeyen, und ließ die ſämmtlichen Fakultäten auffordern, die bei ihnen beſtehenden Mängel und Lucken anzugeben.
Während dieſe und ähnliche Verfügungen von der höchſten Staatsbehörde erlaſſen worden waren, erſchie⸗ nen im Jahre 1808 Schriften von Schleiermacher, Tittmann, Villers und Wachler,*) welche ſämmtlich in den Literaturzeitungen als zeitgemäße und gründliche Darſtellungen und Entwickelungen aner⸗ kannt wurden; und hierauf folgte unter dem 1. Auguſt 1809 ein Regulativ, deſſen Vorſchriften theils aus den Statuten der Univerſität, theils aus den neueſten Vor⸗ ſchlägen der Fakultäten, theils aus den Verordnungen der vorzüglichſten hohen Schulen Deutſchlands, theils aus der Nakur der Sache ſelbſt und dem Zwecke academiſcher Prufungen, und insbeſondere auch mit Rückſicht auf die genannten Schriften, zuſammengeſtellt wurden. Darin befanden ſich unter andern Beſtimmungen über die Ge⸗ genſtände der Prüfungen in den einzelnen Fachwiſſen⸗ ſchaften, die Art der Vornahme der Prüfungen, ſo wie die Anordnung, daß, weil Logik, Pſychologie, reine Ma⸗ thematik, Naturlehre und Geſchichte jedem gebildeten
*) F. Schleiermacher, gelegentl. Gedanken über Univerſitäten in deutſchem Sinne. Berlin 1808. J. A. H. Tüttmanni, de rebus academicis epistola. Lips. 1808. Charles Villers, Coup d'oeil sur les Universités et le mode d'instruction publique de PAlle- mague Protestante; en particulier du Royaume de Westphalie.
Cassel 1808. L. Wachler, über Univerſitäten nach Schleier⸗
macher, Villers und Tittmann. Marb. 1808. Früher war ſchon
erſchienen: L. Wachler, Aphorismen über die Univerſitäten
und ihr Verhältniß zum Staate. Marburg 1802.
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