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Erwiederung auf die Bemerkungen des Herrn Geh.-Raths Dr. A. A. E. Schleiermacher über den Studienplan für die Großh.-Hessische Landesuniversität zu Gießen / von Dr. J.T.B.v. Linde, Großh. Hess. Geh. Staatsrath im Ministerium des Innern und der Justiz, Kanzler der Universität zu Gießen, und Director des Oberstudienraths.
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er von den allgemeinen Lehrgegenſtänden, mit Fleiß und Fortgang, alle Theile der theoretiſchen und practiſchen Philoſophie, die Elementar-Mathematik, Naturgeſchichte, die allgemeine und Erperimentalphyſik, die allgemeine Weltgeſchichte, die europäiſche Staatengeſchichte und die vaterländiſche Geſchichte gehört habe. Insbeſondere wird gefordert, daß alle diejenigen, welche ſich dem Lehramte oder dem eigentlichen gelehrten Stande widmen wollen, Beweiſe über ihre erworbenen philoſophiſchen Kenntniſſe geben ſollen. Und da es die Abſicht iſt, das Studium der claſſiſchen Sprachen, deſſen Mangel der Cultur der katholiſchen Univerſitäten bisher mehr als irgend ein an derer im Wege geſtanden hat, zu begünſtigen, ſo ſoll keiner weder zum gelehrten Stande überhaupt, noch insbeſondere zu dem geiſtlichen ins Künftige zugelaſſen werden, der nicht das philologiſche Studium mit Eifer und Erfolg betrieben zu haben beweiſen kann; b) daß er die beſondern Fächer ſeiner ſpeciellen Wiſſenſchaft im Zuſammenhang, nach der Anleitung des öffent⸗ lichen Lehrplans, ſtudirt, und auch die ſeiner be ſondern Wiſſenſchaft näher verwandten Zweige anderer Scienzen beruͤckſichtigt habe; der künftige Volkslehrer, außer der Philologie, auch die mediziniſche Anthropologie und Landwirthſchaft, der Juriſt die ſtaatswirthſchaftlichen Wiſſenſchaften, die politiſche Rechenkunſt, die gerichtliche Arzneikunde und mediziniſche Polizei.

Jeder Inländer iſt verbunden, dem Studium der allgemeinen und beſondern Wiſſenſchaften in der Regel vier Jahre zu widmen.

Zu Folge einer allerhöchſten Reſolution v. 3. Juli 1805 wurde an demſelben Tage der Landesuniverſität reſcribirt:Den Antrag mehrerer Univerſitäts⸗Mitglie⸗ der: diejenigen, ſo zu einer höhern Fakultät übergehen wollen, einem Examen über ihre philoſophiſchen Kennt⸗ niſſe zu unterwerfen, halte man für ganz ſachgemäß,

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