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VII
nützlicher Kenntniſſe. Alle Vereinigungen zum Betriebe der Wiſſenſchaft geſtalten ſich hauptſächlich in drei Hauptformen, Schulen, Univerſitäten und Akademien. Dieſer Typus iſt eigentlich deutſch und dem Zunft⸗ weſen nachgebildet. Die Schule hat Meiſter mit Lehrburſchen zuſammen, die Univerſität mit Geſellen, die Akademie mit Meiſtern. Wie in England die Schulen, in Frankreich die Akademien, ſo bildeten ſich in Deutſchland die Univerſitäten in großem glän— zenden Style aus, nachdem der deutſche Kaiſer im Jahre 1158 mit wahrer Achtung der Wiſſenſchaft die Univerſitätsfreiheit ſanctionirte; und weil Schulen und Akademien in Deutſchland kein Uebergewicht gewannen, entwickelten ſich die drei Hauptformen nebeneinander ſo vollkommen, daß man auch in dieſer Beziehung Deutſchland als den Mittelpunkt der Bildung anſehen darf. Die nähere Darſtellung des urſprünglichen und bleibenden Zwecks dieſer drei verſchiedenen Anſtalten darf hier übergangen; dagegen ſoll darauf hingedeutet werden, daß die Univerſitäten, mit denen wir es zunächſt zu thun haben, aus ur— ſprünglichen Privat⸗Inſtituten Inſtitute des Staats geworden ſind, und daß die Univerſitäten im Ver⸗ laufe der Zeit nicht bloß um der Wiſſenſchaft, ihrer ſelbſt willen, ſondern auch in der Abſicht beſucht wurden, um ſich die Befähigung für ein weltliches oder geiſtliches Amt zu erſtreben.
In dem Maße, worin ſich die Aemter⸗ und Dienſt⸗Verhältniſſe in einer Weiſe, welche auf Schul⸗ und Univerſitäts-Bildung berechnet war, ausbildeten, in demſelben Maße bildeten ſich auch die For⸗ derungen der Zeit, und durch ſie geleitet, die des Staates an die Schulen und Univerſitäten: daß ſie die Studirenden auch wirklich für die Aemter vor— bereiten ſollten. Der Staat betrachtet insbeſondere?


