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Bemerkungen über den Studienplan für die Grossherzoglich Hessische Landesuniversität zu Giessen / von Dr. A.A.E. Schleiermacher, Großh. Hess. Geh. Rath.
Entstehung
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Gymnaſiallehrer der Mathematik, die Forſtleute und Ca⸗ meraliſten; Mineralogie die Mediciner, die Thierärzte erſter Klaſſe, die Gymaſiallehrer der Mathematik; Mine⸗ ralogie und Geognoſie hören die das Baufach Studiren⸗ den; Geognoſie hören die Forſtleute und Cameraliſten; Geologie die Gymnaſiallehrer der Mathematik. Die Be⸗ ſtimmung, wonach die Cameraliſten, welche ſich zum all⸗ gemeinen Examen vorbereiten, und die Forſtleute bloß Geognoſie, die das Baufach Studirenden aber Mineralogie und Geognoſie hören ſollen, iſt allerdings der Verordnung vom 18. April 1832 entnommen; die Trennungen hiernach müſſen aber jedenfalls als unzweckmäßig erſcheinen, da vier verſchiedene Vorträge ſtatt einem angeſetzt werden, und es den Cameraliſten und Forſtleuten nichts ſchadet, wenn ſie mit der Geognoſie auch die Mineralogie ver⸗ binden, die ſich gegenſeitig ergänzen müſſen.

Außer den bereits angegebenen Vorleſungen iſt fuͤr die Gymnaſiallehrer aus dem mathematiſchen Geſichts⸗ punkte von den enger zu ihrem Studienkreis gehörigen Wiſſenſchaften angeſetzt: Technologie, Aſtronomie, mathe⸗ matiſche Geographie,(wobei wir die phyſiſche vermiſſen), Arbeiten in dem chemiſchen Laboratorium; außerdem Logik, Univerſalgeſchichte, Interpretation eines lateiniſchen Schrift⸗ ſtellers, Pſychologie, Interpretation eines griechiſchen Schriftſtellers und Pädagogik.

Fuͤr die dem Lehrer der Mathematik beſtimmte Inter⸗ pretation eines lateiniſchen und eines griechiſchen Schrift⸗ ſtellers in den beiden erſten Semeſtern ſoll als Grund angegeben werden, daß er dadurch in Stand geſetzt wer⸗ den müſſe, in Verhinderungsfällen die Stelle eines Leh⸗ rers der Philologie zu vertreten. Sollte dieß aber einmal, etwa 10 Jahre nachdem er dieſen Curſen beigewohnt, von ihm verlangt werden, ſo möchte er ungeachtet dieſer Vor⸗ ſorge ſchwerlich noch zum Interpretiren eines griechiſchen Schriftſtellers geeignet ſeyn, wenn er nicht aus Lieb⸗