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der ſchönſten Zierden der Univerſität geweſen, ſowohl unter ſich wie in ihren mannigfachen Beziehungen zu den Mitgliedern der übrigen Facultäten nach Kräften zu pflegen und zu erhalten. Somit wurde die Facultät für eingeſetzt erklärt und dieſer Akt geſchloſſen. Geſchehen wie oben. Zur Beglaubigung: Krug, Hofg.⸗Seecr.⸗Acceſſiſt.
Die Lehrer an der Faeultät.
Bei dem mehrfachen Wechſel der an der Facultät wirkſamen Lehrer und den Aenderungen, die damit auch in ſonſtiger Be ziehung eintraten, wird es gut ſein, hier ſogleich drei Perioden zu unterſcheiden, in welchen der Lehrerbeſtand folgender war:
Erſte Periode, vom Herbſt 1830 bis zum Frühjahr 1837: Locherer, Müller(ein halbes Jahr lang), Staudenmaier, Lüft und Kuhn als ordentliche Profeſſoren, gegen Ende noch Riffel als Privatdocent und außerordentlicher Profeſſor.
Zweite Periode, vom Frühjahr 1837 bis zum Frühjahr 1842: Staudenmaier(noch ein halbes Jahr), Löhnis, Riffel und Schmid als ordentliche Profeſſoren, Reuß und Kindhäuſſer zuerſt als Privatdocenten, dann als außerordentliche Profeſſoren, endlich Hartnagel als Privatdocent.
Dritte Periode, vom Frühjahr 1842 bis zum Frühjahr 1851: Löhnis, Schmid, Fluck, Kindhäuſſer(bis 1843), Scharpff und Lutterbeck als ordentliche Profeſſoren, Hartnagel(bis 1848) als außerordentlicher Profeſſor. Dazu kommt noch die Zeit, während welcher der Facultät ihre Lehrthätigkeit entzogen war, vom Frühjahr 1851 bis zum Herbſt 1859, wo ihr letztes Mit glied penſionirt ward. Dieſe Zeit mit eingerechnet hat alſo die Facultät im Ganzen 29 Jahre beſtanden.
Wir führen jetzt die einzelnen Lehrer nach dem Datum ihrer erſten Anſtellung auf, indem wir ihre Vorleſungen, ſchrift⸗
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