Jahrgang 
1915
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III. Zur Geschichte der Anstalt.

1. Lehrerkollegium.

Als Ersaß für den mit Ende des Schuljahres 1013 ausgeschiedenen Hilfslehrer Richard Hahn war der Schule überwiesen worden der Drobekandidat Friedrich Krüger aus Kreuznach, der aber erst nach Beendigung seiner milifärischen Ubung, am 1. Mai, sei- nen Dienst anzufreten vermochfe. Auch Prof. Dr. Hippenstiel, der zum archäologischen Ferienkursus vom 16. bis 23. April nach Berlin einberufen war, mußte in den ersten Tagen des Schuljahrs, vom 22. bis 24. April, verfrefen werden Infolge von Krankheit war Drof. Koellein noch weiter beurlaubt, und der wissenschaftliche Hilfslehrer Dr. Beck wurde wieder mif seiner Verfretung befraut. Außerdem war der Anstalt, um sein Probejahr an ihr abzu- legen, der Kandidat des höh. Lehramts Rudolf Wetzlar aus Cöln zugewiesen worden. Zu einem Kursus für Oberlehrer, um als Ruderlehrer ausgebildet zu werden, wurde Dr. Hahn nach Wannsee bei Berlin vom 11. bis 20. Mai einberufen, und an der Schule verfrat ihn währenddessen der anstellungsfähige Kandidat Dr. Aug. Krieger, der ihr zur weiteren Beschäffigung überwiesen war. Vom 6. bis 10. Juni wohnte der Direktor der rhei- nischen Direktorenversammlung bei. Während des juli mußte zweimal auf je 63 Tage Drof. Prenzel infolge von Krankheit seine Tätigkeit ausseßen. Was wollten jedoch all diese Störungen im Unterrichtsbetriebe dem gegenüber bedeufen, was kurz vor den großen Ferien einsette. Sofort mit dem Ausbruch des Krieges wurden in den Heeresdienst eingestellf Prof. Dr. Hippenstiel, als Hauptmann d. L, Oberlehrer Dr. Hahn und wissenschaftlicher Hilfslehrer Krüger als Vizefeldwebel und außerdem der Probekandidat Wetzlar als Ersaß- reservist. Zur freiwilligen Dienstleistung aber haften sich zur Verfügung gestellt die Profes- soren Dr. Kolb(Oberl. d. L. a. D.), Brass(Hauptm. d. L. a. D.), Dr. Wenzel(Vzefeldwebel) und Claus(Vizefeldwebel) und der Lehrer am Gymnasium Henrich. Zur Vertfretung so vieler Lehrkräfte wurden am Ende der großen Ferien der Schule überwiesen die Kandidaten Dr. Hlugo Loh, Daul jansen, Friedrich Halbach, Friedrich Happe, Otto Gritzmann sowie der Lehrer Friedrich Rupp von der deutschen höh. Schule aus Antwerpen. Kaum waren aber 5 6 Wochen ruhigen Schulbetfriebs vergangen, da erfolgte die Einberufung von Dr. Peck, Happe und jansen. Dafür als Ersat wurden uns der anstellungsfähige