Jahrgang 
1901
Einzelbild herunterladen

12 Lektüre dient. Schriftliehe und mündliche Übersetzungen aus dem Lehr- und Ubungsbuch von Hausknecht, The English Student. Alle 14 Tage eine Haus- oder Klassenarbeit.

7. Geschichte: 2 St. Kurzer Überbliek über die weströmische Kaisergeschichte. Deutsche Geschichte bis zum Ausgange des Mittelalters; das Notwendigste aus der ausserdeutschen Geschichte. Die Jahreszahlen wurden nach dem Krefelder Kanon gelernt.

8. Erdkunde: 1 St. Wiederholung der politischen Erdkunde Deutschlands. Physische und politische Erdkunde der aussereuropäischen Erdteile. Leichtere Kartenskizzen wurden von den Schülern entworfen.

9. Mathematik: 3 St. Arithmetik. Die Grundrechnungen mit absoluten Zahlen unter Beschränkung auf das Nothwendigste. Bei den Übungen wurden auch Gleichungen I. Grades mit einer Unbekannten benutzt. Planimetrie. Parallelogramm. Kreislehre, I. Teil.

Ausserdem für die vom Unterricht im Griechischen Befreiten 1 St. Siehe O III.

10. Naturkunde: 2 St. Beschreibung einiger schwierigerer Pflanzenarten zur Er- gänzung der Kenntnisse in Formenlehre, Systematik und Biologie. Besprechung der wichtigsten ausländischen Nutzpflanzen. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen sowie über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten. Überblick über das Tierreich. Grundbegriffe der Tier- geographie.

Quarta.

1. Religionslehre: a) Evang. 2 St. Wiederholung der biblischen Geschichten des Alten und Neuen Testamentes in Verbindung mit Lesung geeigneter Abschnitte aus der Bibel, namentlich aus dem Neuen Testamente. Einteilung der Bibel, Reihenfolge der biblischen Bücher; Übungen im Aufschlagen von Bibelsprüchen. Die Katechismusaufgabe von VI u. V wiederholt. Das dritte Hauptstück mit Luthers Auslegung wurde erklärt und auswendig gelernt; das 4. u. 5. Hauptstück wurden auswendig gelernt. Sprüche nach dem rheinischen Spruchbuche. 4 Kirchen- lieder wurden gelernt, die früher gelernten wiederholt.

b) Katholische: 2 Stunden.(Siehe Untertertia.)

2. Deutsch: 3 St. Grammatik: Wiederholung des Pensums von Sexta und Quinta; dazu: der zusammengesetzte Satz. Einiges aus der Wortbildungslehre. Rechtschreibeübungen in der Klasse abwechselnd mit kleinen schriftlichen Ausarbeitungen des in der Klasse Durchgenom- menen(alle 4 Wochen eine häusliche Arbeit). Gedichte und Prosastücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek gelesen und nacherzählt. Vortrag auswendig gelernter Gedichte.

3. Lateinisch: 7 St. Lektüre ausgewählter Abschnitte über griechische und römische Geschichte aus Ostermann, Lat. Ubungsbuch für Quarta; 3, im Winter 4 St. Wiederholung und Ürgänzung der Formenlehre, Kasuslehre nach Müller, Lateinische Grammatik. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermann-Müller. Wöchentliche Übersetzungen ins Lateinische, im An- schluss an Gelesenes als Haus- bezw. Klassenarbeit. Halbjährlich 3 schriftliche Übersetzungen ins Deutsche in der Klasse; 4, im Winter 3 St.