B 1 Vegen ſchwacher Leiſtungen in...... erſcheint ſeine Verſetzung gefährdet.
B 2 Die Verſetzung iſt gefährdet. B 3 Die Verſetzung iſt ſehr gefährdet.
8. Häufige Rückſprachen mit dem Direktor, dem Klaſſenleiter und den Fachlehrern ſind ſehr erwünſcht. Jeder Lehrer hält regelmäßig wöchentlich eine Sprechſtunde im Schulgebäude, deren Zeit den Schülern bekanntgegeben wird. Rechtzeitige Anmeldung beim Klaſſenleiter iſt erforderlich, damit der Klaſſenleiter vorher mit den verſchiedenen Fachlehrern Rückſprache nehmen kann. Nach Ver⸗ einbarung ſind die Lehrer auch nachmittags zu ſprechen.
Der Direktor iſt an den Schultagen außer Samstags von 12—13 Uhr in ſeinem Amtszimmer zu ſprechen. Für mögliche Behinderungsfälle iſt vorherige Anmeldung erwünſcht.
Wer ſoll zur Aufbauſchule kommen?
Wenn Eltern ihren Sohn zur Aufbauſchule ſchicken, weil er für einen Be⸗ ruf noch zu ſchwach iſt, oder weil er noch etwas„dazu“ lernen ſoll, oder weil zur Zeit noch keine geeignete Lehrſtelle frei iſt, ſo iſt das durchaus falſch und ver⸗ werflich. Schwächliche Kinder ſollten überhaupt nicht zu uns kommen, weil die Anſtrengungen der höheren Schule für ſolche Kinder lebensgefährlich werden können; zur vorläufigen Unterbringung haben wir keinen Platz. In die Auf⸗ bauſchule hinein gehören Kinder der Volksſchule, die für wiſſenſchaftliches Denken veranlagt ſind. Das gute Zeugnis der Volksſchule tut das noch nicht dar, und es kann ein Schüler unter Umſtänden das Penſum der Volksſchule mit„gut“ ab⸗ ſolviert haben und doch für wiſſenſchaftliches Denken ungeeignet ſein. Wiſſenſchaft⸗ liches Denken geht vom Gegenſtande zum Begriff und vom Begriff zum abſtrakten Begriff höherer Ordnung; es entdeckt durch aufmerkſames Vergleichen und Unter⸗ ſcheiden Geſetze, Regeln uſw. und führt, von dieſem ausgehend, wieder zu neuen gegenſtändlichen Ergebniſſen. Zu dieſer Dynamik des Geiſtes kann der Schüler angeborene Anlagen haben, er kann ſich aber auch durch Übung dieſe Fähigkeit erwerben. Kinder, deren Eltern einen wiſſenſchaftlichen Beruf ausüben, haben in dieſer Beziehung oftmals einen Vorzug gegenüber den Söhnen von Handarbeitern, die erſt ihre Denkkräfte zu dieſer Beweglichkeit ſchulen müſſen. Ob dieſe Schulung möglich iſt, kann in der Volksſchule kaum voraus geſagt werden; denn dort bleibt das Denken immer in der Nähe der Gegenſtände, und es wird dem Lehrer kaum möglich ſein, die Anlagen zum wiſſenſchaftlichen Denken zu beobachten. Durch die Eignungsprüfung läßt ſich wohl der augenblickliche Zuſtand feſtſtellen, aber in Bezug
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