Jahrgang 
1902
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gestaltung, so kommen auch die Hss. derselben gerades Wegs entgegen. Während nämlich Pb αƷασσ d⁴do ⁶ον hat, bietet Mꝰ ααοανπα ⁴d uxie. Die Entstehung dieser Divergenz würde sich durch unsern Vorschlag auf das Beste erklären.

Indem die Tugend, gemäss der bekannten aristotelischen Lehre, als eine Fertigkeit(8) be- stimmt wird. die nach der richtigen Entscheidung des Verstandes das Beste wählt und befolgt, dies Beste aber sich als die Mitte zwischen zwei fehlerhaften Extremen darstellt, wird die ethische Tugend nunmehr definirt als ja als was? Das sagt uns der Text leider wieder nicht klar, son- dern nur räthselhaft andeutend mit folgenden Worten:

12222 10 f. deνυκακηꝙααάαν e[ in Ln 0*ν αοt³ν να ανοσννενιον εοσmνεα ivνα ει 6 drrxν ev ovxαc a Au‿ς 2dα να Luheois. Die hervorgehobenen Worte lassen keine Erklärung zu und Spengels Vorschlag νιυ⁶νν zu streichen bringt sachlich nicht die mindeste Aufklärung, ganz abgesehen davon, dass Spengel uns so wenig wie irgend ein anderer sagen kann, wie ein Schreiber auf den pärrischen Einfall kommen konnte, dies τν in den Text einzuschwärzen. Was wäre das für ein sonderbares Ding, diese ethische Tugend, die in jeder Beziehung, also für alles, die Mitte bilden soll? Gerade wofür sie die Mitte bilden soll, verlangen wir zu wissen. Wenn die Definition nicht völlig nebelhaft und haltlos werden soll, darf diese Angabe unter keinen Umständen fehlen. Und zwar wird sie hier offenbar in etwas allgemeinerer Weise erfolgt sein, als in der mit j sor folgenden zweiten(specielleren) Definition, in der 7wi und Au*τ gewissermassen als Materie, als diτσον bezeichnet werden, für welche die docui die usoöwhe, oder, wie man platonisch sagen könnte, das rıoαs bildet. Denn sonst wäre diese letztere Definition überflüssig. Da wir nun wissen, dass der allgemeine Begriff, dem sich 7um und 7⁴owh als die hervorstechendsten und umfassendsten

Arten unterordnen, der des r6 90c, oder nach dem Sprachgebrauch des Eudemos eigentlich ϑα

ist(cf. Bonitz Ind. Ar. p. 555 61 52), so erwarten wir hier nichts anderes als Qαϑριιν d2⁴ für das handschriftliche 2αι˙ν αάτον εμαςστον, wie es 1233 18 dem entsprechend heisst ,ιν ⁶μπέ⁶οσι 11 νO 2idsi-ſeνςα τ ε μεσ εαννινιυο ⁸ioοmO⁴ꝓρννα. Und in der That glaube ich, dass damit die ursprüngliche Lesart wieder hergestellt ist. Paläographisch liegt αυꝙμον dem 2⁸σ dυνπ Wie man sich leicht überzeugen wird, gar nicht so fern: die mittleren Buchstaben wu von rανννι⁴αςν waren in der Vorlage nicht mehr zu erkennen. Zu rάσιά⁴αινν½◻ε‿ςν vgl. 1222 b 5 re i‿σππτα ⁴ν dαοω τν ιεέιν½τ ταα

In der Untersuchung über die Freiwilligkeit des menschlichen Handelns wird die notwendige Abfolge aus notwendigen Voraussetzungen, wie sie z. B. die Mathematik zeigt, in Gegensatz gestellt zu solchen Abhängigkeitsverhältnissen, wo nicht notwendig nur eines erfolgen kann und muss, son- dern wo Gegenteiliges gleich möglich ist, wie bei den menschlichen Handlungen. Diese Eigenschaft der menschlichen Handlungen weist mit Notwendigkeit auf die menschliche Freiheit als auf ihren Grund zurück. Denn die Folgen könnten jene Eigenschaft nicht an sich tragen, wenn nicht auch in dem Grunde schon die Möglichkeit der Bewegung nach beiden Richtungen läge. In diesem Zu- sammenhang heisst es:

,) 7 æ& 61mG ꝛ‧ ßbƷꝛ⁹⁷].

1222 b 41 650,, ,, 2, 3 6. 5 ,,, gr Sirso SGιννQυννιασα ετ̈πνõm☛oꝑ"Zwkͤow Sudsνuννłνα eνœαeν̈is Seiν, dναe᷑ να να ονςᷣ νι⁷ν

5 3- 2 5.

*α τοαντιαε, dο τ̈νν d αeνQνα eνυαάσ αηνντ συιεασάέον sGi, A dᷣ I 8I eerc

vS᷑ San, rdAA᷑ rid, aca o g örois sdr τον ςαε̈mηονα, τπα τπν τνwꝶz⁷ /zq, axι dονκάα τν

3 3. 2 3. 2. 8 2 2 S 101001027 s01 Ann t. 000 ⁷˙ 00001 71980 0 ν90⁸σ 801 6⁸9) 008, G 0 5 e᷑ εrαε

2ινινειςιαιι να μυmn m⁴ʒ⁹ν7. Hier ist alles in Ordnung bis Gυνν⁴αενον ⁸εστ. Von da ab beginnt die