Jahrgang 
1902
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Begriffe r, duναμέᷣs und Ee« thatsächlich gegeben und p. 12215b 35 dann abermals hervorgehoben und als richtig anerkannt wird. Nichts liegt da näher als die Bemerkung, eine solche Scheidung sei nötig, da im Seelenleben, wie es sich in Wirklichkeit darstellt, diese Thätigkeiten nie isolirt erscheinen, sondern bei jeder Seelenäusserung, bei jedem Lebensact in einander greifen und ver- fochten sind. Eben deshalb müssen sie für die wissenschaftliche Betrachtung erst künstlich gesondert, in ihre Elemente und Grundformen zerlegt werden, was hier geschieht. Was also der Sinn fordert, ist dies: uerd zuνταα* ϑ⁶‿iοεσας, vdSe eAA5v,, εααννQαι τνς υιαμμινεμν a 10 FEeoyHierauf folgt die Sonderung, da in unserem Inneren die Leidenschaften und Vermögen und Fertigkeiten mit einander verflochten sind. Und so hat nach meinem Dafürhalten Eudemos auch geschrieben. War aus svrds einmal, was sehr nahe lag, sv zots geworden, so musste auch das folgende Particip wie von selbst diesem Casus folgen. Was aber im Übrigen die paläographische Wahrscheinlichkeit betrifft, so wird man das von uns angenommene erds εμέκν mit den Varianten der Hss. mindestens ebenso leicht in Einklang bringen wie irgend einen der zahlreichen Vorschläge anderer. Ganz ähnlich heisst es Phys. 184 21 f. in Bezug auf die äussere Natur: 2Gπmοᷣυι ϑρ⁵μ⁵ιη ττνοιτοων 9*α mQ2α σ̈ τ σνOõνεμ υμέναα,⁵μαιον, GsOν ϑν ειαↄτoντeνν vivsrν»νρνοιά ε σνοι⁷ακα cl οναᷣ ⁶σιοσ ωαά σ

In den Erläuterungen, welche der Tafel der Tugenden und der ihnen entgegengesetzten fehler- haften Extreme folgen, findet sich 12214 23 folgende sonderbare Bestimmung:.⁴ά‿εος mOmαπανεν Aeovsærinds, Cuιυνι⁶ ς Gοe⁸⁹μηεν, α ☛¶εν Das letzte Wort giebt hier ein Räthsel auf, an dessen Lösung sich viele versucht haben. Ich glaube, ursprünglich stand da 6εατ◻ε Wie das Substantiv ⁶νvκνεα den Gegensatz bildet zu r4sowsgi«, so bildet der öltyk ²ον den Gegen- satz zu dem rAεονεer⸗esde. Aus w konnte in Uncialschrift sowohl wie in Cursivschrift leicht 09 werden, besonders unter dem Einfluss der vorhergehenden Adverbien auf öev.

Der Neidische ärgert sich übermässig über das Wohlergehen anderer; von dem das andere Extrem Vertretenden heisst es 1221 40 f: 6 sνανταο ‿νοννιμαμςεοος, ³⁶ά ϑν drεοε⁵αν εν m 10⁷ Turrerσσσι me⁵⁶ν roεe dναeνοςα εκν ταιμιονοοσισν. Hier ist keineswegs mit Spengel das ert zu streichen, vielmehr ist das ihm folgende ⅔ρᷣ in ο zu verwandeln. Dann ist alles klar und in Ordnung:es ist derjenige, der nach der Seite der Gleichgültigkeit(Unlustlosigkeit) hin des Guten zu viel thut, indem er nicht einmal gegenüber solchen, die unverdientes Glück haben, ärgerlich wird. cf. 12225 1

G 7 69 3 5 5. 3 2 aιιοι ⁸εσπεννν dπεαεεο1 zιmιmQπ tεοων stz. Pol. 1270 b 33 αν⁴ον νπηεο⁶ας‿ει εmπ το ϑ⁴μον.

G b,. ,, 3 3, 2, 1221⁰ 35 ff usvd dmduere zuœ d BSeie 10, nedron, 1A s d, Ann eul 7dov 016,0G ϑ⁴ςσσε di τεᷣ τατντα αα ϑ τς εμιιοασνεν ϑτσεεε σmπm⁵σσειπτσνν5ιυυπe εεενν ντενοι ⁴◻⁶ςοωνε 3 3 3 3 6, 2 2⸗. eindt uεes. rœαα υν¶moQs≅oo oion ẽéονεᷣ᷑ 1uεοσσι νεςρν νᷣ εειον, πε τ̈ανι vd ε

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oushj. So ist der letzte Teil wohl richtig mit der Didot'schen Ausgabe zu schreiben. Im Vorhergehenden aber ist sehr auffällig das rασααᷣ o uνh. Denn weder scheint hier ra&σαα vor"or, am Platz, noch ist der Gedankenfortschritt ganz glatt. Zunächst nämlich erwartet man ein Zwischenglied, das zwischen αerm und νν vermittelt. Da nun unmittelbar vorhergeht ,5χ 191α ν¶ eꝗσεςσφν so liegt es sehr nahe, das wunderliche σσ vor νν vielmehr auf jenes vorher- gehende rασαœκν zu beziehen, das dadurch seine Begründung und correcte Fortsetzung erhält. Demnach scheint zu schreiben:(Sc. doεπτκ) Ado O Ehe C T'» i. r. 4.Denn jede Tugend gehört der Seele(cf. 1219 26dο uννς): wodurch die Seele aber schlechter und

besser wird, darauf ist auch Freude und Leid gerichtet. Empfiehlt der Zusammenhang diese Text-