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Originalität und einer gewissen Neigung zu Haarspaltereien ein höchst interessanter Zeuge des gei- stigen Lebens der aristotelischen Schule.
Was den kritischen Apparat anlangt, so habe ich mich mit dem, was bereits bekannt ist, be- guügen müssen. Es ist zu bedauern, dass die Cambridger Handschrift noch nicht verglichen ist. Die kleine Partie— p. 1214 und 1215 der Bekkerschen Ausgabe— die Jackson für Susemihl ver- glichen hat, zeigt, dass sie eine Schwesterhandschrift des Vaticanus 1342(Pp), unserer besten s., ist. Allein diese Thatsache, weit entfernt, die vollständige Vergleichung überflüssig zu machen, lässt eine solche Arbeit bei der eigentümlichen Beschaffenheit der gemeinsamen Vorlage, zum Zweck der Controle und Sicherung der Lesungen des Vatikanus, doppelt wünschenswert erscheinen. Dass sie nicht ohne Gewinn sein wird, dafür hat mir die Vergleichung eines ganz kleinen Abschnittes des 7. Buches, die Herr Prof. Cook Wilson in Oxford so freundlich war für meinen früheren Aufsatz in den Jahrb. f. class. Phil. besorgen zu lassen, den Beweis geliefert. Es würde mir eine ganz besondere Freude sein, wenn diese meine Bemerkung den Erfolg haben sollte, einen der Cambridger Gelehrten anzuregen, diese Schuld an die Wissenschaft abzutragen.
Das erste Buch beginnt mit Betrachtungen über die Aufgabe der Ethik und das Wesen der 20Gμονεαα
12172 18 rSrO00ℳ1όἀιιμεέμιν ε α τοιτσν εeναιενν(ς εαεμνο ττνοοιτο t⁷⁷d mτωQꝛ⁷τσιτνν, σσmO sioyrα(cf. 1216 32 f), od dααςασ 1ενον᷑ναν uroνvtee dt 0 M2ςα ειοεν τ ⁸εσσ νμον. So zweifellos es im Allgemeinen ist, was Eudemos hier sagen will, so unverständlich sind doch in sprachlicher Hinsicht die Worte Syronvwes e 10 Gόα siosν. Im Gegensatz zu den bisherigen, 2z. T. stark ändernden Heilungsversuchen, die sich in der Teubnerschen Ausgabe verzeichnet finden, sehe ich die Verderbnis nicht in ant oder in einem Ausfall von Worten, sondern in GSντο νπνεςα. Bedenken wir einerseits, dass die Untersuchung thatsächlich mit der völlig sicheren und deutlichen Bestimmung des Begriffes der sd⁴dœσνvic en digt, und beachten wir anderseits, dass wir der Anlage des Satzes nach an dieser Stelle einen klaren Gegensatz zu dem vorausgehenden scharf betonten doοεμννο erwarten, so ergiebt sich als ziemlich wahrscheinlich, dass man Sywodvres durch das auch paläographisch ihm nahe genug liegende 4 1 Tes zu ersetzen hat:„wir fangen an mit minder sicheren Behauptungen und endigen damit, dass wir die völlig deutliche Begriffsbestimmung finden“. Die Verbindung A*yszn eri l ist durchaus nicht ungewöhnlich. cf. Sext. Emp. Hyp. II, 106 p. 81, 1 Bekk. αoxαoνμέινα m αος œm 2ν, ee daroee Ibd. p. 82, 2 de⁵ α‿ιοει iνενν ε mέηνο. Ebenso p. 313, 12 u. ö. Ebenso sagt Platon zsaevwνν t νι. B. Symp. 211 C εοσ deτ 1νπν 1mόάό⁴χιν εmπ ενεmν τ ⁴ια εεντπιω. v. 2. Rpl. 510 D xᷣ 1ι5 dozονμένκνο r6AevrGGν... 2/11 r0510 05 dν εꝓτι σσν⁸ιννιμνςo⁶⁴̈μν Vgl. im UÜbrigen zur Fassung unserer Stelle noch Alcib. I. 104 A α τ σωέιιιααοα ςεενα ναενινπυαια si vnn PSnv.
Ein interessantes Stück bildet die Polemik gegen Platons Idee des Guten. Da heisst es:
12182 8 ei Gμʃ⁴ας νέμ τ ⁴τινν εᷣναη τmν F⁴⁶έααν οον si Iσσσν mπ⁴⁶εν τοννςν(uν b) 10 20 ÿMο ½. e?„o Gτπ ⁶ριασννν dmαάαν, zdi αedgei. Soπιν mτοοmπηννινν‧ φ᷑‿‿ἀσ, ν ααmν. Hier ist zunächst richtig von Rassow ein eze vor dem ersten eingesetzt worden. Aber damit ist nur ein Schaden gehoben und zwar der kleinste. Ein weiterer Fehler liegt in den Worten lov st 7ορσσσον τποmGπν 11G 10 201 6„, die keine Construction zulassen. Auch passen die folgenden Worte al— duògeic dem Sinne nach in keinem Falle zu dem roisdete. Zudem ist wohl zu beachten, dass die beste Hs.
nicht zν, sondern hat. Der Sinn der Stelle kann doch nur der sein, dass das Allgemeine, 2*


