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sichtsinn und das Vermögen gesehen zu werden, sind also überdies noch durch ein wertvolleres Band verbunden, als es bei anderen Zusammenpaarungen der Fall ist.: Das ist ein klarer und angemes- sener Gedanke. Formell genommen handelt es sich um die bei Platon so häufige exegetische Appo- sition. cf. Rpl. 508 E oOd'rοα 2εάα‿έν ⁴mεςοτςν 5ννν, yyεςσ τεω adu dHô⁷siuᷣe. Ibd. 425 AB xα τυ duu⁵ do§οwνταα νασα ννυιμά εεενοετοωνυσν 0drο σις τς 1υυ νεαοιανπινέονꝙ Qπσα κχάηιααiᷣσεεςι εœ vrraeναχσντoεα m*. z. 4. Ibd. 428 E 1¶mφοται dοα εᷣνιννέ αα μένοει œνᷣνυπ, ν¶mτoοοεᷣαπντ u doxovre. Ibd. 465 C x⁴ ¶ε ‚ν dυQσςεαα ετνꝙ deνν 62Qν a Lενrνeνν, zoaxside s Aoνσέν εœσ d*2⁶να z. z. 1. Vgl. auch Krüger, gr. Gr.§ 57, 10. So erklärt sich auch sehr einfach die Lesart der besseren Hss. Aus 7di ward 106½ und dies zog G⁶νμηιη nach sich.
Ibd. 544 C 2uν ᷣ eνναα rνᷣννν 2d πηραασαέν rονινυ§αρεονσσασ, T&νπαοασαν ν œuν εσανασον 61ο»οναα Es sind vorher die anderen Staatsformen nach Massgabe ihrer Tüchtigkeit in der Reihe von oben nach unten aufgezählt worden. Hier handelt es sich um die unterste und schlimmste, um die Tyrannis. Daher dürfte es sich empfehlen, statt das j zwischen æcꝛ und ασ mit den meisten Herausgebern zu streichen, es vielmehr mit dem an sich auch unbequemen und störenden zœ zu einem Worte zu verbinden und zu schreiben: 2α—ᷣν vεyvia d τoævvis,«dnn(oder auch aνκσ n.α.αέςν mτοιωμμν§ααρεοσσαα. ¹. 1. Das Substantiv zdæn findet sich bei Platon auch sonst.
Ibd. 569 A d twa dr 1G 10v01,» s 2Mν εlανν νemαν ⁵εειμεένννν εν um Tεν εέεεννιεμςειαινεi⁷ Sxsiνον πςοωοσπτσντο. Die neueren Herausgeber streichen entweder das unstatthafte 7τ oder setzen d*π dafür ein, welches letztere zwar nicht unerhört, aber doch ungewöhnlich ist an Stelle des blossen Genetivs. Meines Erachtens muss es heissen 1% αιmς à. v. 4A. Darauf führt deutlich der schon im Vorhergehenden scharf betonte Gegensatz, der hier, wie das sxeivov zeigt, von neuem mit Recht hervorgehoben wird. Paläographisch liegt i»ντος von f„αννα gewiss nicht weit entfernt.
Legg. 704 B r0νο(Sc. 10 5wOμ⁴μα)) uv„⁴ο τάαςν o εαας aαB 6*ααιη οσαď⁵ωη⁶⁸ς vʒiνυmj— εᷣ 1νπποο ) rorανχ τινια οννα l Ʒεν πιαυννυννα ννπν εν 1 Tπ¶olÜOOoσνϑεim ν dτ̈ν o-u* uι FsvOA f oAer. Es handelt sich um die Frage der Namengebung für die neue Stadt. Der Name, meint Platon, wird sich leicht finden aus irgend welchen örtlichen Beziehungen. Dies im Allgemeinen der Sinn, der aber durch die Unklarheit der Construction— die unstatthafte Concurrenz der zwei Accusative voöro und νν æσν ρα— stark verdunkelt Wird. Man hat zu helfen ge- sucht, indem man die Worte wνν απανν νυν für eingeschoben erklärte. Sehr unwahrscheinlich. Diese Worte erweisen sich im Gegenteil nicht nur nicht als störend, sondern als sehr bedeutsam für den ganzen Gedanken, wenn wir den Schaden an der richtigen Stelle suchen und ihn da auch heilen, nämlich in yevoνεeνs. Andern wir dies in 7½ννν, ⁶, 80 ergiebt sich folgender Sinn: ‚ihren Namen wird der Stadt die alte Benennung irgend eines Flusses oder einer Quelle oder der Landesgötter geben, indem sie der neuen Stadt den Ruf schafft, den sie selbst(diese Quelle etc.) haben“, m. a. W. es teilt sich der Ruf der alten Namen der neuen Stadt mit. cf. 908 A. Das Medium vsvvνιυασ ist bei Platon nicht selten.
Ibd. 719 D. si usy vvvh ον ⁶ιςεοοασ doνν gdren rss duuksleνοαιο sν ν T or μαρσ, 10v 1rrsoονυνσαα ν τωαν εmπιααινν Mehr Wahrscheinlichkeit, als allen den vielen Vorschlägen für den durch den Druck hervorgehobenen Unsinn wage ich meinem Vorschlag zuzusprechen, dem gemäss es heissen muss: 2vν τ̈ ³ T1ν) ot« αι, in einer Kapelle“, ,in einem Steingewölbes. ef. Herod. II, 175. VIII, 144. Thuc. I, 134, 1. II, 4, 5. IV, 47, 3.
Ibd. 723 A riGεαιν 1εαννιειν νστ oũde wird wohl durch Anderung des dd in d*π verständlich
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