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III. Bericht über die Lehrer.
a. Eine Veränderung im amtlichen Bestand des festangestellten Lehrkörpers trat im Berichtsjahr nur insofern ein, als Herr Studienrat Hermann Schmidt, der vor 3 Jahren wegen der Verminderung der Klassenzahl an die Studienanstalt übergegangen war, mit Beginn dieses Schuljahres wieder an unsere Schule zurückkehrte, weil die Umstellung der Oberstufe der Oberrealschule zu einer vorwiegend mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehranstalt eine Vermehrung der Stundenzahl dieser Fächer erforderlich machte.
Herr Studienrat Dr. Konrad Dürre war auch im vergangenen Jahre noch zu wissen- schaftlichen Studien beurlaubt.
b. Der Geschäftskreis des Oberstudienrats(Dr. Mahlinger) umfaßte auch in diesem Jahre außer der allgemeinen Stellvertretung des Direktors die Aufsicht über die Sammlungen, das Rechnungswesen, das Versicherungswesen sowie über die äußere Ordnung und den Stundenplan.
c. Der Lehrerausschuß besteht aus den Studienräten Vogel, Dr. Meyer, Dr. Bösser, Klauer und dem Oberschullehrer Gut.
IV. Bericht über die Schüler.
(a bis e siehe Seite 11 und 12.)
f. Befreit waren vom Turnunterricht im Sommer 17, im Winter 23 Schüler, vom Zeichnen niemand, vom Religionsunterricht 1.
g. Am wahlfreien lateinischen Unterricht der Oberstufe nahmen teil aus OII 15, aus UI 5, aus OI 3 Schüler.
An drei Lehrgängen für Einheitskurzschrift, die von den Herren Studienrat Dr. Keller, Mittelschullehrer Lauer und Mittelschullehrer Freund abgehalten wurden, nahmen etwa 120 Schüler teil.
h. Der Gesundheitszustand der Schüler war während des ganzen Jahres gut. Die im Herbst 1925 geschaffene Einrichtung einer regelmäßigen schulärztlichen Betreuung aller städtischen höheren Schulen hat sich sehr bewährt. Der für die Oberrealschule ernannte Schularzt, Herr Sanitätsrat Dr. Althausse, hat auch in diesem Schuljahr sämtliche Klassen eingehend untersucht, sodaß nunmehr für jeden Schüler ein ausgefüllter Gesundheitsbogen vorliegt, aus dem die Klassenleiter die für die Gesamtbeurteilung des Schülers wichtigen Feststellungen über seinen Gesundheitszustand entnehmen können. In einer besonderen Sprech- stunde wurde den Schülern und Eltern Gelegenheit gegeben, in besonderen Fällen den Rat des Schularztes einzuholen; eine behandelnde Tätigkeit übt er selbstverständlich nicht aus.
Leibesübungen. Infolge des Mangels an Ubungsplätzen, der die Ausbildung von Wettkampfmannschaften verhindert, konnte sich unsere Anstalt dieses Jahr an den„Preußen- spielen“(Schlagball) nicht beteiligen. Sie verzichtete auf eine Meldung, nachdem sie in allen früheren Jahren in unserem Bezirk stets Sieger geblieben war. Dagegen nahm sie an allen anderen Wettkämpfen in Wiesbaden teil.
Im„Staffellauf rund um Wiesbaden“(3000 m, 20 Läufer) siegte sie in 7 Min. 24 Sek. und errang zum zweitenmal als Siegespreis den Borghesischen Fechter. Zu den Reichsjugendkämpfen wurden 37 Teilnehmer gestellt, die sämtlich„Sieger“ wurden. Dabei zeichneten sich aus und erhielten die„Hindenburgurkunde“ in der
1. Altersklasse: Willi Schneider, UIIl, mit 74 Punkten als 7. Sieger


