in der 2. Altersklasse: Erich Persich, OIIIb, mit 121 Punkten als 1. Sieger
Heinz Cramer, UIIb,„ 116„„ 2.„ Willi Krebs, UIla,„ 113„„ 3.„ Ernst Streib, UIIb,„ 112„„ 4.„ in der 3. Alterklasse: Karl Junior, OI,„ 131„„ 1.„ Werner Kreßner, OI,„ 120„„ 3.„ Hans Hörning, O!I,„ 119„„ 4.„ Paul Streib, Ulb,„ 112„„ 6.
Hervorgehoben sei noch, daß am 12. September auf der Kampfbahn Kleinfeldchen Karl Junior, OlI, den anwesenden deutschen Meister im Hochsprung fast erreichte; Junior sprang 1,71 m und blieb nur 4 cm hinter dem deutschen Meister zurück.
Das„Deutsche Turn- und Sportabzeichen“ erwarben die drei Oberprimaner Kreßner, Hörning und Winkler.
Weniger gut waren die Leistungen im Schwimmen. Beim dem Schüler-Schwimm- fest am 14. November fielen erste Preise im Brust- und Rückenschwimmen an Heinz Cramer, UIIb, im Brustschwimmen an Ludwig Lendle, UIb, dagegen war es nicht möglich, in einer Schwimmstaffel zu siegen. Nur etwa 45% der Schüler sind Schwimmer. Diesem Mangel sollen neue Schwimmkurse abhelfen, die bereits begonnen haben und an denen sich 138 Schüler beteiligen.
Zum erstenmal wurden in diesem Jahre Schüler der Oberklassen von der Ruder- Gesellschaft Wiesbaden-Biebrich 1888/1900(E. V.) im Rudern ausgebildet.
Der aufgabenfreie Spielnachmittag konnte nur während des Sommers planmäßig durchgeführt werden. Im Winter traten wegen der Beschlagnahme fast aller Spielplätze durch die englische Besatzung so starke Einschränkungen ein, daß in den meisten Klassen aus dem Spielnachmittag nur eine dritte Turnstunde wurde, die in der Halle abgehalten werden mußte; die Aufgabenfreiheit konnte deshalb auch wesentlich eingeschränkt werden.
Der seit 1922 an der Anstalt bestehenden Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland gehörten in diesem Schuljahr über 300 Schüler an. An den Fahrten der Schulgruppe: zu Pfingsten nach Hirschberg, im Herbst in die deutsche Südmark — nach Salzburg, Graz und Klagenfurt— beteiligten sich zahlreiche Schüler und mehrere Lehrer der Anstalt.
i. Der Schulgeldsatz beträgt 200 Mark jährlich für das erste Kind; das zweite Kind zahlt von diesem Satz drei Viertel, das dritte die Hälfte; alle weiteren Kinder sind schul- geldfrei. Eintrittsgeld 5 Mark. Auswärtige zahlen von diesen Sätzen ein Viertel mehr. Einem besonders tüchtigen Schüler wurde von dem Herrn Minister eine Erziehungsbeihilfe in Höhe von 500 Mk. bewilligt.
Die Hilfsbücherei steht zur freien Benutzung den Kindern aller Eltern offen, denen die Beschaffung der Lehrmittel aus wirtschaftlichen Gründen schwer fällt. Wir weisen die Eltern nachdrücklich auf diese gut ausgestattete Bücherei hin und bitten nur zur Verhütung von Mißbrauch um Ausfüllung eines von der Schule zu beziehenden Vordruckes für den Antrag auf Uberlassung der Lehrmittel aus den Beständen der Hilfsbücherei.


