Jahrgang 
1868
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Schulnachrichten.

I. Lehrverfaſſung der höheren Töchterſchule.

A. Lehrerkollegium.

1) Dr. Fricke, Rektor und erſter Lehrer.

2) Dr. Grimm, Reallehrer.

3) Pulch, Lehrer.

4) Bouffier, Lehrer.

5) Diehl, Lehrer.

6) Schmitt, Lehrer.

7) Menk, Lehrer.

8) Frl. Weilbächer, Lehrerin.

9) Frl. Bornmann, Lehrerin der franzöſiſchen Sprache. 10) Frau Pfarrer Wiſſenbach, Zeichenlehrerin. 11) Frau Götz, Lehrerin der engliſchen Sprache,

12) Frau Scheuer, Induſtrielehrerin, Hülfslehrerinnen. Den evangeliſchen Religionsunterricht in den Oberklaſſen ertheilte Herr Pfarrer Köhler.

Fräulein Petitfour verließ aus Geſundheitsrückſichten unſere Anſtalt, nachdem ſie ein Jahr an derſelben mit Treue und Fleiß gewirkt hatte, und es trat an ihre Stelle, durch hohes Reſkript vom 14. Oktober berufen, Fräulein Emilie Bornmann.

Die Letztere iſt aus Sainte Marie aux Mines gebürtig, bildete ſich auf der Fcole normale von Straßburg zur Lehrerin aus, erhielt, nach beſtandener Prüfung, das Lehrerinnendiplom, und ein Jahr ſpäter, nach Abſolvirung des zweiten Examens, ein Diplom als Erzieherin. Sie wirkte alsdann, bis zu ihrer Berufung nach Wiesbaden, an einer öffentlichen Schule im Département du Haut-Rhin.

B. Unterricht.

1. Allgemeines.

Die höhere Töchterſchule zu Wiesbaden hat die Aufgabe, den Bewohnern der Stadt Gelegen⸗ heit zu vollſtändiger geiſtiger Ausbildung ihrer Töchter zu bieten. Deshalb erſtreckt ſich der Unter⸗ 1