Jahrgang 
1925
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11.

Berg an der Küste sehen, der eine Länge von 79⁰ 34 w. und eine Breite von 43 s. hat? Der Erdradius beträgt 6370 km.(Sphärische Trigonometrie.)

3. Welche Fläche schneidet die Sehne CB von dem unbeschriebenen Kreis des Dreiecks A( 2, 1), B(5,0), C( 3, 6) ab? Welche Fläche wird von der in A gezeichneten Tangente und den Achsen begrenzt?(Analytische Geometrie.)

4. Ein Schwimmkörper besteht aus zwei geraden kongruenten Hohlkegeln mit emeinsamem Grundkreis. Der Körper ist ebenso hoch wie breit und ist aus 240 qcm lech hergestellt. An der unteren Spitze ist eine 23 g schwere Bleikugel vom spezifischen

Gewicht 11,5 befestigt. Wie schwer ist der Doppelkegel, wenn der Körper bis zum gemeinsamen Grundkreis in Wasser einsinkt?(Physik.)

D) Die Einrichfung des Künsflerischen und fedmischen Unterrichts. 1. Zeichenunterricht.

Unterstufe V, IV: wöchentlich je 2 Stunden. Freies zeichnerisches Gestalten aus der Phantasie. IIlustrationsübungen nach Märchen und Gedichten. Daneben Zeichnen und Malen nach einfachen Gegenständen aus dem Anschauungskreis der Schüler (Gedächtniszeichnen), nach zweidimensionalen und flachen Formen: wie Blätter, Federn, Schmetterlinge.

Schriftzeichnen: Einfachste Formen der Antiqua mit der Redis-Feder. Sprüche, kleine Gedichte.

Mittelstufe UIII, OIII, UII: wöchentlich 2 Stunden. Von UII an wahlfrei! Zeichnen und Malen nach Natur und Kunstformen. Einführung in die Perspektive der runden und eckigen Körper. Die Schüler sollen zu genauerem Beobachten der Schatten und der Beleuchtungserscheinungen geführt werden.

Schriftzeichnen: Gedichte mit Bildern versehen in Antiqua. In der UII Einführung der gotischen Schrift. Kunstbetrachtungen, soweit Zeit vorhanden war.

Oberstufe OII, UI, OI(wahlfrei): Zeichnen und Malen von Innenräumen. Zeichnen und Skizzieren im Freien nach der Natur(Hof Geisberg). Schwierigere Dar- stellungen von Natur- und Kunstformen. Ausgestopfte Tiere. Skizzieren der menschlichen Figur. Kunstgeschichtliche Betrachtungen. Künstlerische Reproduktionsformen: Korkschnitt, Linolschnitt, Holzschnitt, Steindruck, Radierung.

Schriftzeichnen: Schwierigere gotische Schriftformen. Entwicklung eigner charakteristischer Schriftformen. Ex-Libris. Görs c

2. Husikunterricht.

In Sexta: Gehör-, Treff- und Rhythmusübungen, die 7 Stammtöne, Stammton- leiter, Einführung in das Notensystem, Uebungen im Notenlesen und-schreiben, Tondauer, Notenwerte, Takt, Taktarten, Taktschlagen, Entwicklung der G- und F-Dur-Tonleiter aus Stammtonleiter. Der Dreiklang der 1. Stufe und seine Umkehrungen, Musikdiktate, Einüben einstimmiger Volkslieder, 2-, 3- und 4stimmiger Kanons in den bekannten Tonarten. Choräle.

In Quinta: Entwicklung sämtlicher und p-Tonleitern, die Dreiklänge der I.,

IV. und V. Stufe, die Intervalle, Erfinden kleiner Melodien, Musikdiktate, Einführung in den zweistimmigen Gesang, Einüben ein- und zweistimmiger Lieder. Choräle. Barsch.

Chor. In diesem Jahre bestand der Chor aus etwa 120 Schülern der IV. I.,

doch nahmen auch einige musikalisch begabte Quintaner an den Uebungen teil. Es

standen 3 Stunden zur Verfügung, eine für Sopran und Alt, eine für Tenor und Bass,

eine für den Gesamtchor. Bei allen Schulfeiern sang der Chor entsprechende Lieder, die

zumeist dem auf Anregung des früheren Kaisers entstandenen Volksliederbuch(Verlag

Peters, Leipzig) entnommen waren. Ausserdem gab der Chor zwei grössere Konzerte