3. Welche Züge altgermanischer Göttersage und Volkssitte enthält das vierte Lied der Nibelungen?
. Die Gestalt Dietrichs von Bern im Nibe- lungenliede.
. Was erfahren wir in der Einleitung zu Goethes Götz von Berlichingen?(Klassenaufsatz).
. Wie erscheint uns der Bischof von Bamberg in Goethes Götz von Berlichingen?
. Welches Bild der Blütezeit althellenischen Staatslebens führt uns Schiller in seinem Spaziergang vor Augen?(Klassenaufsatz.)
8. Welche Rolle spielt Oktavio Piccolomini in Schillers Wallenstein?
Im Sommer: Fritze. Seit October: Steubing.
C. B: Lektüre des Nibelungenliedes. Ausblick auf die nordischen Sagen und die grolsen ger- manischen, Sagenkreise, auf höfische Epik und Lyrik. Ubersicht über die Geschichte der deutschen Sprache und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu den indogermanischen Sprachen. Lautwandel, Tropen, Figuren und Dichtungs- arten. Schillers Wallanstein und Goethes Götz. Gudrun mit Auswahl. Herders Cid, Walter von der Vogelweide. Einige kulturhistorische Ge- dichte Schillers. Repetition gelernter Gedichte. Vorträge über Freytags Ahnen, sowie über den Lesestoff. Die Chrie. Dispositionslehre.
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Themata der Aufsätze:
1. Auch der Krieg hat seine Ehre. Chrie. (Häuslicher Aufsatz.)
2. Rüdigers doppelter Kampf.(Häusl. Aufsatz.)
3. a) Der Abschied des Odysseus von den Phä- aken und seine Ankunft in Ithaka.(Klas- senarbeit.)
b) Odysseus, der Schützling Athenes.(Klas- senaufsatz.)
4. Verlauf der Handlung in Wallensteins Lager. (Hausaufsatz.)
5. a) Hannibals Grösse beim Umschwung seines Glückes im 2. punischen Kriege.(Klassen- aufsatz.)
b) Die Verdienste des P. Cornelius Scipio um Rom im 2. punischen Kriege(Klassen- aufsatz.)
6. Wie ist Buttlers Rückkehr zur Pflicht zu beurteilen?(Häuslicher Aufsatz).
7. Donna Uraca und Ximene. Eine Verglei- — ihrer Charaktere.(Häuslicher Auf- satz).
8. a) Gedankenordnung in Schillers Spazier- gang.(Schulaufsatz).
b) Wie schildert der Dichter die deutschen Rechtszustände in seinem Götz von Berli- chingen?(Schulaufsatz). Spiess.
3. Lateinisch: 7 St. Lektüre 5 St.— C. A: Cicero Cat. I-IV; Vergils Aeneis, zweite Hälfte mit Auswahl. Sallusts bellum Catilinae. Livius XXIu. XXII mit Auswahl. Auswendiglernen einzelner Stellen aus Vergil. UÜbung im unvorbereiteten Übersetzen. Fritze.
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C. B: Cicero in Catil. I u. III; Sallusts bellum Jugurthinum mit Auswahl, ebenso Livius XXIV und XXV. Vergils Aeneis zweite Hälfte. Aus- wahl und UÜbersicht. Lohr.
Grammatik: 2 St. C. A und B: Stilistische und grammatische Wiederholungen; alle 14 Tage ein Extemporale; in jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung. Fritze. Lohr.
4. Griechisch: 6 St.— Lektüre: 5 St. C. A: Hero- dot VII. Xenophons Memorabilien I. u. II(mit Auswahl): Extemporiren aus Xen. Hellenica I— II. Homers Odyssee. XIII—XXIV mit Aus- wahl; einzelne Stellen wurden memoriert.
Fritze C. B: Lektüre: a) prosaische: Xen. Hellenica I, II, III z. T. Herodot VII u. VIII(mit Aus- wahl). Im Sommer: Lohr. Im Winter: Steubing.
b) poetische: 2 St. Homers Odyssee XIII XXIV. mit Auswahl. Auswendiglernen einzelner Stel- len aus Homer. Od. XIII, 236— 249, XIV, 156 bis 157, XVII, 300— 327, XVII. 347, XIX, 329 bis 334, 360, XXI, 293 u. 294. Lohr.
Grammatik: 1 St. Weitere Einführung in die Syntax der Tempora und Modi, Lehre vom In- finitiv und Particip, in jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung. Alle 4 Wocheu in der Klasse eine schriftliche UÜbersetzung aus dem Griechischen. Vergleichung der lateinischen und griechischen Syntax.
C. A: Fritze. C. B:[Im Sommer: Lohr. .Im Winter: Steubing.
5. Französisch: 2 St.— a) Lektüre: C. A: Théätre moderne: L'étincelle. Les fraises. Brunot, Fran- cinet. Sprechübungen.
C. B: Scribe, La camaraderie; Barrau, Scènes de la révolution française. Sprechübungen.
b) Schriftliche Ubungen: Übersetzungen aus dem Französischen; Diktate; Grammatische Wiederholungen im Anschluſs an Extemporalien.
C. A: Mosheim. C. B: Unverzagt.
6. Hebräüisch:(wahlfrei): 2 St.— Lautlehre, das Fürwort, das starke Nomen und Verbum schrift- lich und mündlich eingeübt. Spiess.
7. Englisch:(wahlfrei): 2 St.— a) Grammatik: Deutschbein. Engl. Grammatik und Ubungsbuch, § 1— 53. Extemporalien und Diktate.
b) Lektüre: Ausgewählte Abschnitte aus Deutsch- bein, Irving-Macaulay, Lesebuch. Sprechübungen. onverzagt.
8. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Hauptereig- nisse der griechischen und römischen Geschichte bis zum Tode des Augustus unter Berücksichti- gung der Verfassungs- und Kulturverhältnisse. Geographische Wiederholungen. In jedem Tertial eine deutsche Ausarbeitung.
C. A: Heil. C. B: Thomae.


