90
der Pflanzen.— Im Winter: Niedere Jiere, namentlich nützliche und schädliche, sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Kurze Ausarbeitungen.
C. A u. B: Güll.
zeichnen: 2 St.— Die verschiedenen Curven, Blattformen einheimischer Pflanzen, zugleich mit Abänderung der gegebenen Form nach dem Gesetæ der Symmeterie und teilweiser Verwendung der-
selben im Flachornament.— Einige griechische
Gefälse im Umrifs nach Vorzeichnung an der
Wandtafel. Schmidt. Quinta.
Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Zobel. Cötus B: Oberlehrer Bosse.
Religionslehre: C. A u. B je 2 St.— a) Eoan- gelische: 2 St. Biblische Geschichte des neuen Testamentes nach Schäfer I; Wiederholung des Sexta-Pensums.— Katechismus§ 30— 43. Das apostolische Glaubensbekenntnis.— 4 Kirchen- lieder wurden besprochen und memoriert.
C. A u. B: Schmitt.
b) Katholische(zusammen mit V des R.-G.): Diözesankatechismus, zweites und drittes Haupt- stück mit Auswahl.— Biblische Geschichte des neuen Testamentes bis zur Auferstehung Jesu, mit Auswahl. Wedewer.
Deutsche Sprache und Geschichte: 3 St.— Der einfache, der erweiterte und der zusammen- gesetzte Satz. Rechtschreibe- und Interpunktions- übungen in wöchentlichen Diktaten.— Mündliches Nacherzählen, Versuche in schriftlichem Nacher- zühlen, im ersten Halbjahr in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit.— Lesen und Er- klären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsiek I. 2.— Auswendiglernen und Vor- tragen von Gedichten.— Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer nach dem Lesebuch von Hopf u. Paulsiek.
C. A: Zobel. C. B: Bosse.
Lateinisch: 8 St.— Wiederholung der regel- mälsigen Formenlehre, die Deponentia, die un- regelmäſsige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige.— Aneignung, ausgewählter Wörter aus dem Wörterverzeichnisse, sowie der Wörterverbindungen und Redensarten aus dem Anhange des Ubungsbuches.— Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermanns Ubungs- buch für Quinta, besonders der zusammen, hängenden Stücke; Ubungen im Konstruieren und Rückübersetzen.— Wöchentlich eine halbstündige Klassenarbeit im Anschlufs an den Lesestoff, Rein- schriften derselben; abwechselnd damit besondere. in der Klasse vorbereitete Übersetzungen als Hausaufgaben. C. A: Zobel.
C. B: Bosse.
2.
Erdkunde: 2 St.— Physische und politische Erd- kunde Deutschlands. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus und der Karten.— An- fänge im Entwerfen von einfachen Umrissen an der Wandtafel. C. A: Wende.
C. B: Bosse.
Rechnen: C. A u. B je 4 St.— Teilbarkeit der Zahlen wiederholt; gemeine Brüche.— Einfache Regeldetri-Aufgaben nach dem Zweisatz. Deutsche Malfse, Gewichte und Münzen wie in VI.(Diesterweg und Heuser II.). C. A u. B: Schmitt.
Naturbeschreibung: C. A u. B je 2 St.— Im Sommer: Vollständige Kenntnis der äufseren Organe der Blütenpflanzen im Anschlufs an die Beschreibung und Vergleichung verwandter, gleich- zeitig vorliegender Arten.— Im Winter: Be- schreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden.
C. A u. B: Güll.
Schreiben: C. A u. B je 2 St.— Fortgesetzte Übung in Schön- und Schnellschrift, nach Vor- schrift und Diktat. C. A u. B: Schmitt.
Zeichnen: 2 St.— Zeichnen ebeper, gradliniger Gebilde, nach Vorzeichnungen an der Schultafel. Schmidt. Sexta.
Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Dr. Maurer. Cötus B: Lehrer Paul.
Religionslehre: 3 St.— a) Eoangelische: Biblische Geschichten des alten Testamentes nach Schäfer II. — Vor den Hauptfesten die betreffenden Ge- schichten des neuen Testamentes.— Die 10 Ge- bote mit Erklärung.— 4 Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert.
C. A: Maurer. C. B: Paul.
b) Katholische(zusammen mit VI des R.-G.): Diöcesankatechismus, erstes Hauptstück mit Aus- wahl.— Biblische Geschichte des alten Testa- mentes mit Auswahl.— Erklärung der heiligen Messe; Gebete. Wedewer.
Deutsche Sprache und Geschichte: 4 St.— Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Hopf nnd Paulsieks Lesebuch I. 1.— Redeteile und Glieder des einfachen Satzes; Unterscheidung der starken und schwachen Flexion.— Recht- schreibeübungen in wöchentlichen Diktaten in der Klasse.— Mündliches Nacherzühlen von Vor- erzähltem.— Auswendiglernen und verständnis- volles Vortragen von Gedichten. Lebensbilder aus der vaterlündischen Geschichte, wobei von der Gegenwart und Heimat ausgegangen wurde. Einzelne Sagen.
C. A: Maurer.
C. B: Zobel.


