Jahrgang 
1897
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der Pflanzen. Im Winter: Niedere Jiere, namentlich nützliche und schädliche, sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insekten. Kurze Ausarbeitungen.

C. A u. B: Güll.

zeichnen: 2 St. Die verschiedenen Curven, Blattformen einheimischer Pflanzen, zugleich mit Abänderung der gegebenen Form nach dem Gesetæ der Symmeterie und teilweiser Verwendung der-

selben im Flachornament. Einige griechische

Gefälse im Umrifs nach Vorzeichnung an der

Wandtafel. Schmidt. Quinta.

Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Zobel. Cötus B: Oberlehrer Bosse.

Religionslehre: C. A u. B je 2 St. a) Eoan- gelische: 2 St. Biblische Geschichte des neuen Testamentes nach Schäfer I; Wiederholung des Sexta-Pensums. Katechismus§ 30 43. Das apostolische Glaubensbekenntnis. 4 Kirchen- lieder wurden besprochen und memoriert.

C. A u. B: Schmitt.

b) Katholische(zusammen mit V des R.-G.): Diözesankatechismus, zweites und drittes Haupt- stück mit Auswahl. Biblische Geschichte des neuen Testamentes bis zur Auferstehung Jesu, mit Auswahl. Wedewer.

Deutsche Sprache und Geschichte: 3 St. Der einfache, der erweiterte und der zusammen- gesetzte Satz. Rechtschreibe- und Interpunktions- übungen in wöchentlichen Diktaten. Mündliches Nacherzählen, Versuche in schriftlichem Nacher- zühlen, im ersten Halbjahr in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit. Lesen und Er- klären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsiek I. 2. Auswendiglernen und Vor- tragen von Gedichten. Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer nach dem Lesebuch von Hopf u. Paulsiek.

C. A: Zobel. C. B: Bosse.

Lateinisch: 8 St. Wiederholung der regel- mälsigen Formenlehre, die Deponentia, die un- regelmäſsige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige. Aneignung, ausgewählter Wörter aus dem Wörterverzeichnisse, sowie der Wörterverbindungen und Redensarten aus dem Anhange des Ubungsbuches. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermanns Ubungs- buch für Quinta, besonders der zusammen, hängenden Stücke; Ubungen im Konstruieren und Rückübersetzen. Wöchentlich eine halbstündige Klassenarbeit im Anschlufs an den Lesestoff, Rein- schriften derselben; abwechselnd damit besondere. in der Klasse vorbereitete Übersetzungen als Hausaufgaben. C. A: Zobel.

C. B: Bosse.

2.

Erdkunde: 2 St. Physische und politische Erd- kunde Deutschlands. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus und der Karten. An- fänge im Entwerfen von einfachen Umrissen an der Wandtafel. C. A: Wende.

C. B: Bosse.

Rechnen: C. A u. B je 4 St. Teilbarkeit der Zahlen wiederholt; gemeine Brüche. Einfache Regeldetri-Aufgaben nach dem Zweisatz. Deutsche Malfse, Gewichte und Münzen wie in VI.(Diesterweg und Heuser II.). C. A u. B: Schmitt.

Naturbeschreibung: C. A u. B je 2 St. Im Sommer: Vollständige Kenntnis der äufseren Organe der Blütenpflanzen im Anschlufs an die Beschreibung und Vergleichung verwandter, gleich- zeitig vorliegender Arten. Im Winter: Be- schreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden.

C. A u. B: Güll.

Schreiben: C. A u. B je 2 St. Fortgesetzte Übung in Schön- und Schnellschrift, nach Vor- schrift und Diktat. C. A u. B: Schmitt.

Zeichnen: 2 St. Zeichnen ebeper, gradliniger Gebilde, nach Vorzeichnungen an der Schultafel. Schmidt. Sexta.

Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Dr. Maurer. Cötus B: Lehrer Paul.

Religionslehre: 3 St. a) Eoangelische: Biblische Geschichten des alten Testamentes nach Schäfer II. Vor den Hauptfesten die betreffenden Ge- schichten des neuen Testamentes. Die 10 Ge- bote mit Erklärung. 4 Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert.

C. A: Maurer. C. B: Paul.

b) Katholische(zusammen mit VI des R.-G.): Diöcesankatechismus, erstes Hauptstück mit Aus- wahl. Biblische Geschichte des alten Testa- mentes mit Auswahl. Erklärung der heiligen Messe; Gebete. Wedewer.

Deutsche Sprache und Geschichte: 4 St. Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Hopf nnd Paulsieks Lesebuch I. 1. Redeteile und Glieder des einfachen Satzes; Unterscheidung der starken und schwachen Flexion. Recht- schreibeübungen in wöchentlichen Diktaten in der Klasse. Mündliches Nacherzühlen von Vor- erzähltem. Auswendiglernen und verständnis- volles Vortragen von Gedichten. Lebensbilder aus der vaterlündischen Geschichte, wobei von der Gegenwart und Heimat ausgegangen wurde. Einzelne Sagen.

C. A: Maurer.

C. B: Zobel.