6., Inwiefern durfte Schiller sagen: Menschen Engel ist die Zeit“? (Klassenaufsatz.)
7. Früh übt sich, was ein Meister werden will. (Chrie.)
8. Götzens Auftreten in der zweiten Szene des vierten Aktes von Goethes Götz von Ber- lichingen. Flach.
C. B: Lektüre des Nibelungenliedes. Ausblicke auf nordische Sagen und die groſsen germanischen Sagenkreise, auf höfische Epik und Lyrik. Uber- sicht über die Geschichte der deutschen Sprache und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen. Laut- wandel, Tropen, Figuren und Dichtungsarten. Schillers Wallenstein und Goethes Götz. Einige kulturhistorische Gedichte Schillers. Privatim wurden gelesen und in der Schule durchgesprochen: die Gudrun und Herders Cid. Repetition ge- lernter Gedichte. Kleinere Vorträge über epische Dichtungen des Mittelalters und die Dramen Uhlands.
„Des
Themata der Aufsätze:
1. Morgenstund hat Gold im Mund. Chrie.)(Klassenarbeit.)
2. Wodurch gelingt es dem Dichter des Nibe- lungenliedes, unser ganz besonderes Mitleid mit dem Tode Siegfrieds zu erwecken?
3. Wie bewahren Hagen und Volker einander die Treue?(Nach dem Nibelungenliede.)
4. Wie wird durch den Bau der Städte die Entwicklung der menschlichen Kultur ge- fördert?(Nach Schillers Spaziergang.)
(Klassenaufsatz.)
. Inwiefern hat Vergil in den Darstellungen auf dem Schilde des Aeneas ein Bild von der Entwicklung des römischen Reiches gegeben?
6. Wie beweist Cid König Sancho gegenüber
seine Vasallentreue?(Klassenaufsatz.)
7. Auf welche Weise kommt Buttler zu dem Entschlusse, von Wallenstein abzufallen? (Nach Schillers Wallenstein.)
8. Inwiefern ist der Reichtum ein guter Diener, aber ein schlimmer Herr? Schlaadt.
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r
3. Lateinisch: 7 St. Lektüre: 5 St.— C. A: Cicero
de imperio Cn. Pompei; Vergils Aeneis, zweite Hälfte mit Auswahl. Sallust de bello. Jugurth, Livius XXI ganz und XXII zum Teil. Ubung im unvorbereiteten Übersetzen. Flach.
C. B: Cicero de imperio Cn. Pompei. Sallusts bellum Catilinae. Livius B. XXI. Vergils Aeneis zweite Hälfte, wie C. A. Auswendiglernen einzelner Stellen aus Vergil.
5 St. Flach. 2 St. Vergil: Schlaadt.
Grammatik: 2 St. C. A und B: Stilistische und grammatische Wiederholungen; alle 14 Tage ein Extemporale; in jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbcitung. Flach.
4. Griechisch: 6 St.— Lektüre: 5 St. C. A: Xeno-
10.
phons Hellen. I— IV, Herodot IX; Homers Odys- see, XIII—XXIV mit Auswahl, einzelne Stellen wurden memoriert.
2 St. Homer: Lohr. 4 St. Flach.
C. B: Ausgewählte Kapitel aus Xenophons Memorabilien; Herodot VI, VII u. VIII; Homers Odyssee, XIII—XXIV. Auswendiglernen einzelner Stellen aus Homer. Adam.
Grammatik: 1 St. Weitere Einführung in die Syntax der Tempora und Modi. Lehre vom Infi- nitiv und Particip, in jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung. Alle 4 Wochen in der Klasse eine schriftliche UÜbersetzung aus dem Griechischen. Vergleichung der lateinischen und griechischen Syntax. Flach. Adam.
Französisch: 2 St.— C. A und B: PLektüre: Scribe et Legouvé: Adrienne Lecouvreur. Nou- velles modernes I, II. Sprechübungen.
Schriftliche Übungen: Alle 14 Tage eine Über- setzung aus dem Französischen oder ein Diktat. Grammatische Wiederholungen. Unverzagt.
Hebräisch(wahlfrei): 2 St.- Lautlehre., das Fürwort, das starke Nomen und Verbum schrift- lich und mündlich eingeübt. Gelesen: Genes. I.
Spiels.
Englisch(wahlfrei); 2 St.— a) Grammatik: Deutschbein, Engl. Grammatik und UÜbungsbuch, Kap. 1— 25. Extemporalien und Diktate.
b) Lektüre: Ausgewählte Abschnitte aus Deutsch- bein, Irving-Macaulay Lesebuch. Im Anschlufs an die Lektüre Sprechübungen.
Unverzagt.
Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Hauptereig- nisse der griechischen und römischen Geschichte bis zum Tode des Augustus unter Berücksichti- gung der Verfassungs- und Kulturverhältnisse. Geographische Wiederholungen. In jedem Tertial eine deutsche Ausarbeitung.
C. A: Heil. C. B: Thomae.
Mathematik: 4 St.— C. A und B: Repetition der Lehre von den Potenzen, Wurzeln, Logarithmen; die Gleichungen einschliefslich der quadratischen mit mehreren Unbekannten. Arithmetische und geometrische Reihen, erster Ordnung. Ebene Trigonometrie nebst UÜbungen im Berechnen von Dreiecken, Vierecken und regelmälfsigen Figuren.
C. A: Seipp. C. B: Bücheler.
Physik; 2 St. Die Lehre von der Würme, dem Magnetismus und der Elektricität. Repetition der chemischen Grundbegriffe. In jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung.
C. A: Seipp.
C. B: Bücheler.


