gewählte Hauptregeln der Syntax im Anschluss an die Lektüre des Xenophon. Wörterlernen. Münd- liche und schriftliche UÜbersetzungsübungen, teils Hausarbeiten, teils Klassenarbeiten, im Anschluss an den Lesestoff. Im ersten Halbjahre 3, im zweiten 2 Stunden. Lektüre: Xenophons Anabasis I und II mit Auswahl. Anleitung zur Vorbereitung. C. A: Schlaadt. C. B: Tiemann.
5. Französisch: 3 St.— a) Grammatik: Wiederholung
der unregelmäfsigen Verben und Ergänzung der sonstigen Formenlehre. Die syntaktischen Haupt- gesetze in Bezug auf den Gebrauch der Hilfsverben avoir und être. Wortstellung, Tempora, Indikativ und Konjunktiv. Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Schriftliche und mündliche Über- setzungen ins Französische und Diktate.
b) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Kühns französischem Lesebuch(Unterstufe). Memorieren einiger Gedichte. Sprechübungen im Anschluss an Gelesenes und Vorkommnisse des täglichen Lebens. Mosheim.
6. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Deutsche Ge-
schichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grolsen, insbe- sondere brandenburgisch-preufsische Geschichte.— Wiederholung der physischen und politischen Erd- kunde Deutschlands und der aufsereuropäischen Erdteile. Erdkunde der deutschen Kolonien. Das Wichtigste aus der allgemeinen Erdkunde.
C. A: Heil.
C. B: Küster.
7. Mathematik: 3 St.— Arithmetik: Gleichungen
ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten. Das Ausziehen der Quadratwurzeln.— Plani- metrie: Kreislehre. Sätze über Flächengleichheit von Figuren. Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. C. A: Klau.
C. B: Bücheler.
8. Naturwissenschaft: 2 St.— Im Sommer: Der
Mensch und seine Organe. Im Winter: Allgemeine Eigenschaften der Körper, mechanische Er-— scheinungen, das Wichtigste aus der Wärmelehre. C. A: Klau. C. B: Bücheler.
9. Zeichnen: 2 St.— Fortsetzung und Erweiterung
der in Untertertia begonnenen Übungen. Orna- mentale Modelle. Antike Büsten. Kreutzer.
Untertertia.
Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Spamer. Cötus B: Oberlehrer Schlaadt.
1. Religionslehre: 2 St.— a) Evangelische. Das
Reich Gottes im alten Testament und zwar von den Königen bis zur Geburt Jesu Christi; Bibel-— lesen. besonders aus dem neuen Testament; die Lehre von dem Sohne Gottes und von dem hl. Geiste, nach dem von der Bezirkssynode herausge- gebenen Katechismus; das Kirchenjahr und die gottesdienstlichen Ordnungen der evangelischen
₰
Kirche. Repetition der früher memorierten Sprüche und Lieder. Einige Lieder wurden neu gelernt. Spiefs.
b) Katholische. 2 St.(zusammen mit III 2 des
R.-G.) Wiederholung und Erweiterung des Lehr- stoffes von Quinta. Wedewer.
. Deutsche Sprache: 2 St.— Lesen und Erklären
poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch II, 1. Einübung und Vortrag ausgewählter Gedichte. Wiederholung früher ge- lernter. Wiederholung der Interpunktionslehre und Durchnahme ausgewählter Kapitel der Grammatik. 10 Aufsätze. C. A: Sommer: Mosheim.
l winter: Steubing. C. B: Küster.
. Latein: 7 St.— Lektüre: 4 St. Caesars bell.
Gall. I—III.
Grammatik: 3 St. Wiederholung und Ergänzung der Kasuslehre; Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Mündliche und schriftliche Über- setzungsübungen meist im Anschluss an Caesar. Wöchentlich eine häusliche oder Klassenarbeit.
C. A: Spamer. C. B: Tiemann.
. Griechisch: 6 St.— Die Formenlehre bis zu den
verbis liquidis einschliefslich. Einüben der Dekli- nation und Konjugation im Anschluss an Wesener I. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit.
C. A: Spamer.
C. B: Schlaadt.
. Französisch: 3 St.— a) Grammatik: Die wichtigsten
unregelmäſsigen Verben; Wiederholung früherer Pensen. Erweiterung des Wort- und Phrasen- schatzes. Schriftliche und mündliche Übersetzungen ins Französische und Diktate.
b) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Kühns französischem Lesebuch(Unterstufe). Memorieren einiger Gedichte. Sprechübungen im Anschluss an Gelesenes und an Vorkommnisse des täglichen Lebens. Mosheim.
6. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Geschichte:
Übersicht über die römische Kaiserzeit. Deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Wiederholungen des vorjährigen Pensums. C. A: 1 Sommer: Spamer. minter: Schmidt. C. B: Wende. Erdkunde: Deutschland und Mitteleuropa physisch und politisch. Kartenskizzen. C. A: Spamer. C. B: Wende.
7. Mathematik: 3 St: C. A und B.— Arithmetik
(1 St.). Die Grundrechnungen mit unbestimmten Zahlen unter Benutzung von Gleichungen 1. Grades mit einer Unbekannten. Planimetrie(2 St.) Die Lehre vom Dreieck, Viereck, Kreis 1. Teil. Kon- struktionsaufgaben. Seipp. Bücheler.
8. Naturbeschreibung: C. A u. B je 2 St. Im Sommer:
Beschreibung einiger schwierigerer Pflanzenarten zur Ergänzung der Erkenntnisse in Formenlehre, Systematik und Biologie. Besprechung der wich- tigsten ausländischen Nutzpflanzen. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen sowie über Kryptogamen.


