3. Latein:
3. Welche Hindernisse treten dem Wunsche Iermanns, Dorothea als Gattin heimzuführen, entgegen, und wie werden dieselben über- wunden?(Klassenaufsatz.)
4. Welche Eigenschaften der Dorothea erwerben ihr die Neigung Hermanns?(nach Goethe).
5. Beschreibung der drei wichtigsten Ortlichkeiten in Goethes„Hermann und Dorothea“.
6. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.(Chrie.)
7. Wie spricht sich Maria Stuart in dem ersten Akte des gleichnamigen Dramas über ihre Lage aus?(Klassenarbeit.)
8. Welche Gefühle wechseln in dem Herzen der Maria Stuart bei ihrer Begegnung mit Elisa- beth?(Nach Schiller.)
9. Die Wurzel der Bildung ist bitter, ihre Früchte sind süfs.(Klassenarbeit.)
10. Inwiefern benutzt der Mensch die ihn um- gebende Natur zu den Zwecken seiner Arbeit?
Schlaadt.
C. B: Gelesen und erklärt wurden: Schillers „Eleusisches Fest“ und„Spaziergang“; Goethes „Hermann und Dorothea“; Schillers„Jungfrau von Orleans“; Lessings Minna von Barnhelmé. Memo- riert Schillers„Eleusisches Fest“. Repetition früher gelernter Gedichte. Poetik. Anleitung zur Abfas- sung von Aufsätzen.
Themata der Aufsätze:
1. ATndev eνα τυννν εωιμντιπ ⁵ιm0ιοꝛꝛ(Chrie.) (Klassenarbeit.)
2. Welchen Entwicklungsgang hat die mensch- liche Kultur genommen?(nach Schillers Ge- dicht„Das eleusische Fest“).
3. Gedankengang in Schillers„Spaziergang“.
4. Der Löwenwirt in Goethes„Hermann und Dorothea“.
5. Steter Tropfen höhlt den(Chrie.) (Klassenaufsatz.).
6. Was hat Dorothea bereits erlebt, ehe sie Her- mann begegnet?(nach Goethes„Hermann und Dorothea“*).
7. Charakter Karls VII. in Schillers„Jungfrau
von Orleans“.
. Schuld und Sühne der Jungfrau von Orleans
nach Schillers gleichnamigem Drama.
9. Inwiefern durfte Schiller sagen:„Des Menschen Engel ist die Zeit?“(Klassenaufsatz.)
10. Charakteristik des Wirtes in Lessings„Minna von Barnhelm“. Flach.
Stein.
C. A u. B je 8 St.— a) Grammatik: Tempora, Modi, Infinitiv, Participien, Gerundium und Supinum, Konjunktionen nach Ellendt-Seyffert. Repetitionen aus den vorhergehenden Pensen. Das Wichtigste aus der lateinischen Stilistik. Wöchent- lich abwechselnd Exercitien und Extemporalien. C. A: Lohr. C. B: Flach.
b) Prosaische Lektüre: C. A: Cicero, de imperio Cn. Pompei. Livius II und III mit Auswahl. Lohr. C. B: Livius VIII. Cicero pro Milone. Flach.
10.
c) Poetische Lektüre: 28t.— C. A: Vergil. Aen. V und VI. Lohr.
C. B: Vergil. Aen. VII. Flach.
. Griechisch: G. A u. B je 7 St.— a) Grammatik:
2 St. Tempora, Modi, Infinitiv, Participium, Frage- sätze, Negationen nach Curtius' Grammatik und Böhmes UÜbungsbuch Wöchentlich abwechselnd ein Exercitium und ein Extemporale. Mündliche UÜbungen im Übersetzen aus dem Deutschen ins Griechische. Flach. b) Prosaische Lektüre: 3 St. C. A: Xenophons Hellenica III und IV. Herodot VII. Flach. C. B: Xenophons Hellenica I und II. Herodot VIII. Flach. c) Poetische Lektüre: 2 St. C. A: Homer Odyss. XIII, XIV;, XV,. XVI, XVII, XVIII, XXI, XXII. Lohr. C. B: Homer Odyss. IV, V, VI, VII. Müller.
. Französisch: 2 St.— a) Grammatik: Plötz' Schul-
grammatik, Lekt. 61— 79; alle 14 Tage abwechselnd Exercitien und Extemporalien.
b) Lektüre: C. A: Lüdeckings Lesebuch II, aus- gewühlte Stücke aus Abschnitt III; Gedichte.
C. B wie C. A. Ammann.
Hebräisch(fakultativ): 2 St.(kombiniert mit II 2). Elementarlehre; das starke Verbum und seine Suffixe repetiert. Dazu die schwachen Verba primae, mediae und tertiae semivocalis, mündlich und schriftlich eingeübt. Spiefs.
. Englisch(fakultativ): 2 St.— a) Grammatik:
Gesenius' Grammatik I, Kap. 1— 20 mit den Übungsbeispielen der zweiten Reihe; allé 14 Tage abwechselnd Exercitien und Extemporalien.
b) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus dem Lese- buch. Ammann.
. Geschichte und Geographie: C. A u. B je 3 St.
— a) Geschichte: Römische Geschichte bis 180 p. Chr. Repetitionen. C. A: Spamer. C. B: Wesener.
b) Geographie: Physische und politische Geo- graphie der aufsereuropäischen Erdteile. Repetition der Geographie von Europa. G. A: Spamer.
C. B: Wesener.
9. Mathematik: 4 St. a) Arithmetik und Algebra.—
Repetition der Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Logarithmen, Gleichungen ersten Grades mit mehre- ren Unbekannten und Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten.(Ubungsbuch von Reidt.) b) Geometrie.— Trigonometrie.(Elemente IV von Reidt.) C. A: Seipp. C. B: Bücheler.
Physik: 2 St.— Wärme, Magnetismus und Elektri- zität. C. A: Seipp. C. B: Bücheler.


