Jahrgang 
1910
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II. 1. Welchen Nutzen haben die Pflanzenhaare? 2. Schmarotzertum und Symbioſe bei den Pflanzen. 3 Warum und auf welche Weiſe ſpeichern die Pflanzen Reſerveſtoffe?(Probearbeit.) 4. Der Bau der Dünndarmwandung. 5. Organe und Mechanismus der Atmung bei den verſchiedenen Wirbel⸗ tieren. 6. mie arbeitet das Herz? 7. Wie iſt das Auge gebaut, und wie kommt das Sehen zuſtande?

robearbeit). 3 62 I. 1. Die Alkoholgärung bei Bier und Wein. 2. Vergleich der Entwicklung von Mooſen und Farnen(Probearbeit). 3. Bau, Lebensweiſe und Nutzen des Regenwurms. 4. Atmung und Blutkreis⸗ lauf bei den Weichtieren im Vergleich zu dieſen Vorgängen bei den Wirbeltieren(Probearbeit).

B. In der Chemie, Geſteinskunde und Phyſik. III. 1. Die Verbrennung in der Luft. 2. Wie entſtehen ſchweſelſaure Salze? 3. Die Magneſiumverbindungen. 4. Die Verwertung von Kalk, Graukalk und Gips. 5. Wovon hängt die Haltbarkeit der Salze ab? 6. Aluminium und ſeine Verbin⸗ dungen(Probearbeit). 7. Die Briefwage. 8. Welche Vorzüge und welche Nachteile haben die verſchie⸗ denen Flaſchenzüge? 9. Wovon hängt die Stärke der Reibung ab? 10. Wie arbeitet die Brunnen⸗ pumpe? 11. Das Verhalten des Waſſers gegen die Wärme. 12. Das Barometer als Wetterglas(Pro⸗ bearbeit.)

II. 1. Welche pflanzlichen und tieriſchen Aſchenbeſtandteile ſind im Humus? 2. Die ſtickſtoffhaltigen Düngemittel. Die ſtickſtofffreien Nährſtoffe. 4. Die Geſteine des Weilburger Lahntales(Probearbeit). 5. Wovon hängt die Höhe und Stärke eines Tones ab. 6. Der Feldmeßſpiegel. 7. Wodurch ver⸗ größert die Lupe. 8. Der Feldſtecher(Probearbeit).

I. 1. Wodurch werden die lammenfärbungen hervorgerufen? 2. Die Löslichkeit der Düngemittel. 3. Die Kohlehydrate der Futtermittel. 4. Wodurch verderben und wie erhält man Metallgeräte?(Prü⸗ fungsarbeit). 5. Welche Wirkung hat das Hineinſprechen in den Fernſprecher? 6. Die elektriſchen Maße. 7. Die Stromſammler. 8. Probe⸗ und Abiturientenarbeit.

Land wirlſchaftliche Arbeiten: II. 1. a. Ein Acker von 16 ha 34 a ſoll mit Klee beſät werden. Bei einem Gebrauchswert von 100% ſind auf 1 Mg. 9,5 Pfund nötig. Das Saatgut hat eine Reinheit von 94%, eine Keimfähigkeit von 91,5%. Wieviel Saatware iſt nötig? b. Wieviel Saatgut iſt auf 23,4 Mg. nötig, wenn bei einem Gebrauchswert von 88% auf 1 ha 25 kg genügen, die verfügbare Saatware aber eine Rein⸗ heit von 91% und eine Keimfähigkeit von 87% hat? 2. Welchen Schaden richten die Mäuſe im Felde an, und was kann der Landwirt dagegen tun? 3a. Eine Wieſe von 18 ha 15 a ſoll mit dem Grasmäher gemäht werden. Wie lange dauert die Arbeit? Was koſtet das Mähen von 1 Morgen? Wie teuer wird das Mähen mit der Hand? b. Ein Roggenfeld von 54 Mg. wird mit ſelbſtablegender Maſchine gemäht. Wie lange hat die Maſchine zu tun? Wieviel Frauen ſind täglich anzuſtellen, um die Frucht aufzubinden und auf⸗ zuſtellen, wenn die Arbeit in derſelben Zeit fertig werden ſoll, die die Maſchine braucht? 4. a. Wieviel Nährſtoffe werden mit 6 Fuder Stallmiſt auf 1 Mg. ausgefahren? b. Ein Acker von 15 Mg. wird mit Stall⸗ miſt überfahren. Wieviel Nährſtoffe erhält das Feld, wenn der Stallmiſt entweder von überdachter Dünger⸗ ſtätte ſtammt oder in einem Tiefſtall gewonnen iſt? 5. Wie verwertet man das Obſt? 6. a. Wieviel Nenthält ein Faß guter Jauche?(Durchm. 0,8 m; Länge 2 m.) Wieviel Kali iſt darin? Wieviel Faß dieſer Jauche ſind auf 7 Morgen auszufahren, wenn die N⸗Düngung ſo ſtark ſein ſoll, wie ſie durch ½ Ztr. ſchwe⸗ felſaures Ammoniak auf ¼ ha geboten würde? b. Was koſtet die Ausſaat von blauen Lupinen auf ¼ ha? (1 Z= 9) Wieviel N enthält die oberirdiſche Pflanzenmaſſe, welchen Wert hat der N?(1 kg 60 Pf.) c. Welchen Wert hat 1 da Buchenholzaſche, wenn das Kali ſo teuer angenommen wird wie im Kainit(1 dz 2,80), l kg 1205 mit 22 Pf., 1 kg CaO mit 0,5 Pf. berechnet werden?(Probearbeit). 7. Die Tu⸗ berkuloſe des Rindviehs. 8. Wie beſtimmt man das Lebensalter bei Kühen? 9. a. Der Preis für 1 Ztr. Lebendgewicht beträgt bei einem ausgemäſteten Ochſen 40,2. Was gilt 1 Ztr. Schlachtgewicht? b. Für einen Ochſen im Gewicht von 634 kg werden für den Ztr. Schlachtgewicht 52,9 geboten. Wi eviel kann der Landwirt für 1 Ztr. Lebendgewicht fordern, wenn er auf 52% Ausſchlachtung rechnet? c. Für einen Ochſen in gut gemäſtetem Zuſtand im Lebendgewicht von 1412 Pfund wird bei einem augenblicklichen Preiſe von 34 für den Zentner Lebendgewicht 55 für 50 kg Schlachtgewicht geboten. Entſpricht dieſer Preis dem erſteren bei einer Ausſchlachtung von 56%? Wie groß iſt der Kaufwert? 10. Die Augenkrankheiten des Pferdes. 11. Kennzeichen und Verwendbarkeit der in Heſſen⸗Naſſau vorkommenden Schweineraſſen. 12. Eigenſchaften und Entſtehung der Kuhmilch(Probearbeit).

I. 1. Welchen Stärkewert hat ein Rotkleeheu, welches von der Blüte bezw. in der Blüte geworben wurde? 2. a. Eine Weide von 17,4 ha hat einen durchſchnittlichen Heuertrag von 32 Ztr. auf 1 Morgen. Wieviel Kühe(je 11 Ztr.) laſſen ſich auf der Fläche während 155 Tage ernähren, wenn man die Trockenſubſtanz bezw. den Stärkewert der Berechnung zu grunde legt? Wieviel Fläche entfällt auf 1 Tier? b. 70 Nilch⸗ kühe(je ca. 1080 Pfund; Milchertrag 10 1) erhalten täglich je 11 Pfd. Wieſenheu und ſollen im übrigen mit grünem Rotklee gefüttert werden. Welche Fläche iſt mit Rotklee zu beſtellen, wenn die Kleefütterung ca. 55 Tage dauert? 3. Welches Nährſtoffbedürfnis haben die Sommergetreidearten Hafer und Gerſte, und in welcher Weiſe iſt die Dungung derſelben praktiſch durchzuführen? 4. Eine Fläche ABCDEP hat in der Diagonale A E eine Länge von 199,4 m; die von B, C, D, F auf die Diagonale gefällten Lote ſind 17,0 bezw. 30,4, 56,9, 69,6 m lang. Die zu dieſen Loten gehörigen Abſtände auf der Diagonale ſind von A aus gemeſſen 23,0 bezw. 42,7, 161,6, 54,4 m lang. Wieviel ha bezw. Mg faßt die Fläche? Wieviel Saatgut iſt zur Beſäung der Fläche nötig, wenn auf 1 Morgen 45 Pfund eines Saatgutes von 90% Gebrauchswert ge⸗ nügen, das verfügbare Saatgut aber 92% R und 84% K beſitzt? 5. Ein etwa%¾ Jahr altes Maſtſchwein im Gewicht von 86 kg erhaͤlt als Tagesratien 7 ½ kg Kartoffeln, 5 kg Magermilch, 0,3 kg Gerſtenſchrot. Wieviel Eiweiß, Stärkewert und Trockenmaſſe enthält dieſe Miſchung, und wieviel Roggenkleie iſt eventl. zuzu⸗ ſetzen, um eine Norm von 2,7 kg Eiweiß, 22 kg Stärkewert und 22 26 kg Trockenmaſſe zu erreichen? 6. Die wichtigſten Kartoffelkrankheiten und ihre Bekämpfung. 7 Kennzeichen und Leiſtung der in Heſſen⸗Naſſau vorkommenden Rinderraſſen. 8. Die Ernährung und ſonſtige Pflege des Kalbes im erſten Lebensmonat.