Jahrgang 
1898
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nitz, Martin Bülz, 1897. Gille, Lehrbuch der Geometrie für höhere Schulen 1. und 2. Teil. Halle, Waiſen⸗ haus, 1895. Holl, Lehrbuch der Geometrie 3. Aufl. Stuttgart, W. Kohlhammer, 1897. K. Meyer, Land⸗ wirtſchaftliches Rechenbuch. Schülerheft. 6. Aufl. Straßburg, Friedrich Bull. Gunther und Boehm, Rechen⸗ buch für höhere Lehranſtalten. 5. Aufl. Berlin, H. W. Müller. Koehne, Repetitions⸗Tafeln für den zoo⸗ logiſchen Unterricht an höheren Lehranſtalten H. 1 und 2. Berlin, ebenda, 1898. Rüdorff, Grundriß der Chemie für den Unterricht an höheren Lehranſtalten. 11. Aufl. Berlin, ebenda, 1897. Kellner, Emil v. Wolff, ein Rückblick auf ſeine Lehren und Forſchungen. Berlin, Paul Parey, 1897. Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtſchaft. 13. Aufl. Berlin, ebenda, 1898. H. Schmidt, Schweineaufzucht bis zur Reife. Berlin, ebenda, 1890. Eisbein, Anleitung zur Ernährung, Pflege und Behandlung des Rindviehs. 2. Aufl. Magdeburg. Albert Rathke, 1897. Steuert, Das Buch vom geſunden und kranken Haustier. Berlin, Paul Parey, 1897. Jaspers, Wie ſchützt ſich der Landwirt vor zu hoher Beſteuerung? Münſter in Weſtfalen, Hans Ertl, 1892. Derſelbe, Was der Landwirt von dem Vermögensſteuergeſetz wiſſen muß. Ebenda, 1894. Stratmann, Anleitung zur Pflanzung und Pflege von Obſtbäumen. 3. Aufl. Eſſen, Bädeker, 1897.

Von den Herren Fabrikanten: Erfahrungen über Obſtbaumdüngung mit einem Anhange über Ne⸗ bendüngung. Herausgegeben von der Agrikultur⸗Abteilung des Verkaufs⸗Syndikats der Kaliwerke Leopolds⸗ hall⸗Staßfurt. Berlin, Herman, 1897. Nitteilungen über Düngungsverſuche: Hülſenfrüchte(Februar und Juni 1897). Dieſelben. Die Verſuchsfarm der Staatlichen Gartenbau⸗Geſellſchaft von Nord⸗Carolina in Southern Pines: Dieſelben, 1897. Potash-Manuring: its Value to British Agriculture by C. M. Aikman, M. A. and R. Patrick Wright. Glasgow, 1896. Von denſelben. Kainit, a natural Potash-Manure: its ap- plication aud its effect. Dieſelben..

Zu den Sammlungen ſind an Geſchenken hinzugekommen:

Von Sr. Excellenz dem Herrn Miniſter für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten: Geiſenheimer Falle für Obſtbaumſchädlinge..

Von der Aktiengeſellſchaft für Trebertrocknung in Caſſel: eine Kollektion getrocknete Tre⸗ ber und Schlempen in Glasgefäßen.

Von Rudolf Sack, Leipzig⸗Plagwitz: 20 Kataloge über Ackergeräte.

Von Herrn Plantagen⸗Verwalter Otto Matzat zu Bibundi in Kamerun: verſchiedene Schlangen, Ei⸗ dechſen, Inſekten, ein Elefantenſchädel und ein Termitenbau.

Von dem Sekundaner Rudolf Müller: ein ausgeſtopfter Buſſard.

Allen dieſen geehrten Gebern ſagt die Anſtalt beſten Dank.

Die Verſuchs- und Demonſtrationsfelder der Anſtalt.

A. Das obere Verſuchsfeld, Größe ca. 40 a. Es dient zur Beſchaffung des nötigen Demonſtrationsmaterials für den Unterricht im ſpeziellen Pflanzenbau, Obſtbau, Wie⸗ ſenbau und in der Botanik, ſowie zur Prüfung neuer Varietäten, ihrer Kulturbedingungen und praktiſchen Brauchbarkeit. Das Feld wird mit Hilfe von Tagelöhnern durch den land⸗ wirtſchaftlichen Fachlehrer bewirtſchaftet. Zur Bearbeitung wird außer den nötigen Handge⸗ räten eine Handhack⸗ und Jätemaſchine benutzt. Der Unterricht im ſpeziellen Pflanzenbau findet ſo viel wie möglich auf dem Verſuchsfelde ſtatt, jeden Schüler der oberen Klaſſe iſt außerdem eine Feldabteilung zur eigenen Beobachtung und Überwachung überwieſen. Im übrigen iſt das Feld allen Schülern der Anſtalt zu beſtimmten Stunden zugänglich. Im Frühjahr 1896 wurde eine Neueinteilung des Feldes vorgenommen, ſo daß jetzt acht größere Parzellen entſtanden ſind, welche durch eingefaßte neue Wegeanlagen von allen Seiten zu⸗ gänglich ſind. Ein größerer freier Platz, auf welchem Bänke aufgeſtellt werden können, dient zur Abhaltung des mehr theoretiſchen Unterrichts.

Das Geräteinventar wurde ergänzt und verſtärkt. Das als Aufbewahrungsraum die⸗ nende Häuschen erhielt einen neuen Regenfang, ſodaß wenigſtens ein kleiner Vorrat Waſſer in eingegrabenen Fäſſern zur Verfügung ſtand.

Um zu verhüten, daß der Boden durch den Anbau der zahlreichen Pflanzengruppen im Laufe der Jahre zu ſtark litte, wurde im Jahre 1897 eine einigermaßen geregelte Fruchtfolge auf dem ganzen Felde durchgeführt. Von den durch die Neueinteilung des Feldes entſtan⸗ denen acht größeren Abteilungen wurden Feld I, II und III in je 4 Parzellen getrennt. Da⸗ von dienen nunmehr Parzellen 19 zur Demonſtration einer neunfeldrigen Fruchtwechſel⸗ wirtſchaft. Der Turnus iſt: Hackfrucht, Sommerfrucht, Klee, Winterfrucht, Futterpflanzen, ev. Brache, Raps, Wintergerſte, Hülſenfrucht, Winterfrucht. Die Parzellen III 2, 3 und 4 tragen Eſparſette, bezw. Luzerne und Dauerpflanzen, wie Lathyrus etc. Die Abteilungen IV,