Jahrgang 
1927
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Das Schulgeld ermäßigt ſich auf Antrag, nach dem Lebensalter gerechnet, für das zweite Kind des gleichen Erziehungsberechtigten um 25 v. H., für das dritte Kind um 50 v. H., das vierte und jedes weitere Kind des gleichen Er⸗ ziehungsberechtigten iſt ſchulgeldfrei. Dabei werden ſolche Kinder gezählt, die eine im Deutſchen Reich gelegene öffentliche oder private mittlere, höhere Fach⸗ oder Hochſchule beſuchen, gleichgültig, ob das erſte Kind Schulgeldbefreiung oder Schulgeldermäßigung genießt.

Wir empfehlen dringend, das monatliche Schulgeld auf das Konto der Vereinsbank in Uſingen oder auf das Poſtſcheckkonto: Kaſſe der Chriſtian Wirth⸗ Schule bei dem Poſtſcheckamt Frankfurt a. M. Nr. 7331 zu überweiſen. Name und Klaſſe des Schülers iſt anzugeben.

Es erhielten ganze oder teilmeiſe Schulgeldbefreiung 19 Schüler, außerdem Erziehungsbeihilfen 5 Schüler. In U 3 wird grundſätzlich keine Schulgeld⸗ befreiung gewährt. Einem Schüler wurde die Reichserziehungsbeihilfe gewährt. Die Hilfsbücherei wurde um 100 Bände vermehrt.

Der Penſionspreis im Schülerheim beträgt 600 RM. jährlich. Freiſtellen können nicht gewährt werden. Anfragen über das Schülerheim ſind zu richten an das Evangeliſche Dekanat in Uſingen, an den Direktor der Schule oder die Leiterin Fräulein von Karſtedt. Bei Fernrufen von auswärts, die das Schüler⸗ heim betreffen, iſt Nr. 114 zu verlangen.

k) Berufsberatung.

Die Verbindung mit dem Berufsamt in Frankfurt wurde aufgenommen. In einer ganzen Reihe von Fällen konnte die Schule mit Rat helfen.

IV. Elternbeirat und Opfertätigkeit.

1. Dem Elternbeirat gehörten an:

.Herr Pfarrer Schneider in Uſingen. . Frau Scharfenberg in Uſingen. Herr Haar in Uſingen. .Herr Wilhelm Philippi in Uſingen. .Herr Creß in Uſingen. Als Erſatz für ausſcheidende Mitglieder: 1. Herr Wilsdorf in ÜUſingen. 2. Herr Planz in Anſpach. 3. Frau Spehr in Uſingen. 4. Frau Maibach in Uſingen. Die Herren Schneider, Creß und Wilsdorf ſcheiden mit dem Ende des Schul⸗ jahres aus, da ihre Söhne die Anſtalt verlaſſen haben. Die Zuſammenarbeit zwiſchen Elternbeirat und Schule war ſehr harmoniſch.

2. Herr Landeshauptmann Dr. h. c. Lutſch in Wiesbaden ſchenkte für die Aula ein großes Slgemälde Chriſtian Wirths, des erſten Landeshauptmanns in Naſſau, nach dem die Schule ihren Namen hat. Der Lebenslauf Chriſtian Wirths iſt im letzten Jahresbericht geſchildert worden.

Frau Emil Bremme in Barmen ſchenkte für das Schülerheim Bücher und Bilder

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