Die Handballſpiele gegen ſtarke Mannſchaften wie Wehrheim und Brand⸗ oberndorf verliefen ſiegreich.
Faſt tagtäglich war eine zahlreiche Schar, beſonders aus den unteren Klaſſen, auf unſerem ſchöngelegenen Sportplatz dabei, den Körper zu ſtählen. Unſer Hattſteinsweiher, in idealer Lage am Waldrande, bot reichlich Gelegenheit zur Ausübung des Schwimmſports. Dem Entgegenkommen des Provinzial⸗ ſchulkollegiums verdanken wir ein Paddelboot, das als Rettungswachboot dient.
Die Sommerarbeit fand ihren Abſchluß in den Reichsjugendwettkämpfen, die ganz innerhalb unſerer Schule zum Austrag kamen. Das Ergebnis zeigte, daß unſere Schüler eine hohe Stufe körperlicher Kraft und ſportlicher Tüchtigkeit erreicht haben. Es wurde in 3 Altersgruppen geturnt. Es ergaben ſich bei 80 Teil⸗ nehmern folgende Sieger in den Einzelkämpfen: In der Oberſtufe: Wendel (O 1) 112 Punkte, Metz(U 1) 107 Punkte, Chriſt(O 2) 102 Punkte, Fiſcher (O 2) 100 Punkte, Quincke(O 2) 99 Punkte, Laux(U 1) 88 Punkte.
In der Mittelſtufe: Pieſold(O 2) 117 Punkte, Creß(U 2) 115 und Kreckel (O 2) 115 Punkte, Beſt(O 3) 114 Punkte, Heimann(O 3) 114 Punkte, Thorn (O 3) 113 Punkte, E. Klärner(U 2) 109 Punkte, Struth(U 2) 106 Punkte.
In der Unterſtufe: Kreuſel(ll 3) 76 Punkte, Lenz(U 3) 74 Punkte, Ohle⸗ mucher. 3) und Diehl(O 3) 70 Punkte, Philippi(O 3) 67 Punkte, Theil(U 3) unkte.
Mädchen: Hel. Becker(O 2) 97 Punkte, Hel. Quincke(O 3) 82 Punkte, Hanna Kraus(ll 2) 68 Punkte, Martha Scharfenberg(U 2) 65 Punkte u. Emilie Maibach(ll 3) 65 Punkte, Gertr. Spehr(U 2) 62, Hilde Spehr(O 3) 60 Punkte.
„Als Kampfrichter waren die Herren des Kollegiums und ältere Schüler tätig. Schöne Kämpfe ſpielten ſich bei den Spielen um die Schulmeiſterſchaft im Fauſtball und in der 4: 100⸗Meter⸗Staffel ab.
Nach den Herbſtferien ſetzte eine rege Tätigkeit im Geräteturnen ein. Zwei⸗ mal wöchentlich, Donnerstag und Samstag, fanden die Turnſtunden des Schüler— turnvereins ſtatt, die nicht ſelten über 40 Beſucher in der Halle vereinigten, in der Hauptſache aus den unteren und mittleren Klaſſen, während die älteren Schüler es an Intereſſe fehlen ließen und den Leiter kaum in ſeiner Arbeit unterſtützten. Stark in den Vordergrund trat das ſchöne, aber ſchwere Pferdturnen. Eine Reihe tüchtiger Vertreter dieſes Gerätes iſt herangebildet. Von der erfolgreichen Hallen⸗ tätigkeit gab des Winterfeſt nach außen hin Kunde. Barren⸗ und Pferdvorfüh⸗ rungen, ſowie wohlgelungene Pyramiden riefen reichen Beifall hervor.
Ein Jahr liegt wieder hinter uns, und man darf ſagen, daß es das Intereſſe für die Leibesübungen weiter geſteigert und die Geſamtleiſtung der Schule auf turneriſchem Gebiet erhöht hat.
Das kommende Jahr erfordert neue tatkräftige Anſpannung, da ſämtliche Abteilungen durch den Abgang unſerer 5 ſporterprobten Reifeſchüler eine empfindliche Schwächung erfahren haben; tüchtiger Nachwuchs läßt aber hoff⸗ nungsvoll in die Zukunft blicken.
i) Das Schulgeld.
Das Schulgeld beträgt jährlich 200 Rℳ. Es iſt in monatlichen Teilbeträgen im Voraus zu zahlen.(Für die erſten beiden Monate des Vierteljahres 17 Rℳ, für den letzten 16 Rℳ). Von dem Schulgeldaufkommen ſteht ein Betrag bis zu 20 v H. für Geſchwiſterermäßigungen und zur Förderung begabter bedürftiger Schüler zur Verfügung.
16


