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den Kriegsmarsch der Priester aus„Athalia“ von Mendelssohn. Gelegenheiten zu öffentlichem Auftreten boten die Verfassungsfeier, die Weihnachtsfeier, die musikalisch- dramatische Abendunterhaltung der Schule. Den Damen Heermann und Schnock und den Herren Krüger, Küster, Zeidler und Rhode, die uns stets bereitwillig unterstützten, sei auch hier der Dank der Schule gesagt.
Die Schülerkapelle, 15— 18 Mitglieder stark, übte wöchentlich eine Stunde. Sie entwickelte sich unter ihrem unverdrossenen Leiter, dem Obersekundaner Diederichs, den Erwartungen entsprechend und legte bei der Sonnenwendfeier und dem Theater- abend des V. D. A., beim Schulfest, beim Turnfest der Vereinigten Turnerschaft und dem Unterhaltungsabend des Gymnasialturnvereins erfreuliche Proben ihres Könnens ab. Auch zur Verstärkung des Orchesters stellte sie ihre Kräfte zur Verfügung. Die Arbeit der Kapelle verdient deshalb besondere Anerkennung, weil sie freiwillig geleistet wird und auch dann nicht versagt hat, wenn sie stark in Anspruch genommen wurde.
3. Leibesübungen: a) Turnen und Spielen: Geturnt wurde im Sommer in 7, im
Winter in 8 Abteilungen in der Turnhalle und auf dem Turnhofe. Die Turnspiele fanden in 5 Abteilungen auf dem städtischen Steinanger für Ol—IV nachmittags, für V-—VI vormittags statt. Bei ungünstiger Witterung trat Turnen an die Stelle der Spiele. Viel Anregung für Lehrer und Schüler bot die Anwesenheit des Sportlehrers Hartz von der Volkssportschule Detmold, der in der Zeit vom 50. April bis zum 5. Mai einen Lehrgang in neuzeitlicher Gymnastik abhielt. Die Reichsjugendwettkämpfe am Tage des Schulfestes zeigten die Leistungen auf dem Gebiete der Leichtathletik. Im Winter litt der Unterricht unter der Kälte; dafür bot sich viel Gelegenheit zu Winter- sport aller Art. Der geplante Gerätewettkampf mufzte ausfallen, da die Turnhalle während der kalten Monate nicht genügend zu heizen war.— Vom Turnen bekreit waren während des ganzen Jahres 5, während eines kürzeren Zeitraumes 4 Schüler, von den Turnspielen im Sommer 15, im Winter 50 Schüler; die Wege, die viele unserer Schüler täglich, auch bei ungünstigstem Wetter, zur Bahnstation oder zum Schulorte zurückzulegen haben, bedeuten eine solche körperliche Anstrengung, daß die Schule billigerweise auf die Teilnahme dieser Schüler an den Spielen verzichten muß.
b) Schwimmen: Am planmäbigen Schwimmunterricht nahmen wie in den Vor- jahren die Klassen IV und UIIl teil, und zwar mit 55 bzw. 54 Schülern. Den Unterricht erteilte in Gegenwart des Turnlehrers der Bademeister Rohde. Am 22. Juni schwammen sich 35 Schüler in der offenen Weser frei; die Zahl der Freischwimmer ist damit auf 80 gestiegen. Sie verteilen sich folgendermabben auf die Klassen:
G
Ol u on un UI IV V V VI Insgesamt
ſ Schülerzahl: 11 18 24 22 30 V 54 55 55 28 25⁵ ——————— davon Freischwimmer: 7 8 b 10 V 11 15 16 10 V 2 I 1 80 V b d. h. vom Hundert: 64 44 42 50 50 V 47 50 6 4 54
4. Kurzschriff und Schreibunterricht: a) Kurzschrift: An einem Fortbildungslehrgang
der Einheitskurzschrift nahmen im Sommer 25, im Winter 12 Schüler teil, die sich auf die Klassen Olll- Oll verteilten. In diesem Lehrgange wurden die festen, dann


