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schlossene Raumgruppe, mit der Lage nach dem Schulhof, bildet. Eine Toilette für Lehrer mit besonderer Waschgelegenheit ist ebenfalls hier angeordnet.
Für die Aufbewahrung von Handarbeiten ist ein grösserer Raum auf dem gleichen Korridor in Anspruch genommen, welcher sich im Anschluss an die ehemalige Kirche zwar nur als Dachraum ergeben hat, der aber so hergestellt ist, dass seine Benutzung nicht beein- trächtigt ist.
Das Zimmer des Direktors ist seinem Zweck entsprechend durch gediegene Ausstattung über die sonstigen Räume herausgehoben. Es hat dunkelgebeizte Eichenholzmöbel erhalten, welche dem Raum, in Verbindung mit der blauen, stoffartigen Tapete seiner Wände und dem dazu gestimmten grau gemusterten Linoleum des Fussbodens, den Fenstervorhängen und farbigen Uebervorhängen ein vornehmes Aussehen verleihen.
Die Fenster des Direktorzimmers gehen nach dem Schulhof, so dass der Direktor den- selben übersehen kann.
Neben dem Direktorzimmer ist das Vorzimmer, das zugleich als Sekretariat dient, und noch ein besonderes Sprechzimmer gelegen, in welchem Eltern und Schülerinnen Gelegenheit geboten ist mit dem Lehrer ungestört Rücksprache zu nehmen.
Von diesem Vor- und Sprechzimmer sowohl als auch von dem Korridor aus erreichen wir nun das Bibliothekzimmer, einen Raum von 37,20 qm Grundfläche, der sich an der einen Seite an das Sechseck des Chores der Reich-Klara-Kirche anschliesst und deshalb besondere Aus- bildung für die Aufstellung der Schränke erfahren musste. Hier sind in der Form eines halb- seitig abschliessenden Sechsecks, ebenso wie an der geraden Stirnwand, Bücherschränke mit oberen Regalen auf breite, unten geschlossene Kasten aufgebaut. Sie sind in ihren Rahmen dunkel lasiert, die Füllungen in Citronenholz naturgebeizt und mit Kunststeineinlagen versehen. Der Raum, für dessen Beleuchtung eine Arflammige Messingkrone und mehrere Stehlampen sorgen, und welcher ausserdem noch mit einem grossen Tisch mit licht-grünem Tuchbelag, 12 Stühlen, 3 kleinen Ablege- und Lesetischen und 1 Stehpult ausgestattet ist, erfüllt somit alle Vorbedingungen für ein ruhiges Arbeiten. Die Wände sind in weisser Leimfarbe gestrichen und oben mit einer Bordüre begrenzt. Der Boden ist mit durchgemustertem Linoleum belegt. Am Ende des Korridors befindet sich der Zugang zu der Direktorwohnung.
Auf der anderen Seite der glasgedeckten Halle liegen, von dem diese umziehenden Korridor aus zugänglich, noch 3 Klassen- und 1 Kartenzimmer.
Im Vorbeigehen sehen wir in der Treppenhalle die offenen Sammlungsschränke, welche eine kleine Lehrmittelsammlung aufnehmen, ferner an den Wänden verschiedene bemerkenswerte Künstlersteinzeichnungen, die einen schönen Wandschmuck bilden, sowie einen Wandbrunnen aus gelb-grauem Jura-Kalkstein, aufgestellt.
Ueber die grosse Haupttreppe gelangen wir nach dem II. Obergeschoss, woselbst sich um den Mittelhof, der durch die glasbedeckte Halle gebildet ist,
6 Klassenräume, 1 Zimmer für den Rektor und 1 Lehrerabort, und in dem Flügel nach der Petersstrasse zu beiden Seiten des Mittelkorridors 5 Klassenzimmer, 1 Kombiniersaal, zugleich Saal für den naturw. Unterricht, und
1 Sammlungsraum befinden.
Ausserdem ist in diesem Stockwerk, von dem Podest der Nebentreppe aus zugänglich, der Singsaal gelegen.


