Jahrgang 
1925
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Heinrichs in HeysesKolberg. 7. Der Charakter des Schwedenkönigs in C. F. Meyers Er- zählungGustav Adolfs Page. 8. Beschreibung des Marburger Marktplatzes. 9.(K) Des Erbförsters Kampf um das Recht. 10. Wie schildert Peter Rosegger seinen Vater in der Er- zählungAls ich noch der Waldbauernbub war?

UIII: Lieberknecht: 1. Der Auszug der Helvetier. 2.(K) Walther erzählt nach glücklicher Heimkehr seinem Vater das Abenteuer im Wasgenwald. 3. Ein Eerientag. 4.(K) Die olympischen Spiele. 5. Eine Falschmeldung.(Nach Caes., de bell. Gall. I, K. 21 und 22). 6.(K) Wie wirkt das Wandern auf Denken, Fühlen und Wollen?(Nach Prosa- stück No. 52 im Lesebuch). 7. Welche Hindernisse überwindet Damon bei seiner Rückkehr nach Syrakus? 8.(K) Was tat Gisela für ihren Sohn Ernst, Herzog von Schwaben? 9. Der letzte Winter. 10.(K) Welche Schwierigkeiten hatte Caesar bei seinem ersten Zug nach Britannien zu überwinden?

e) Aufgaben der schriftlichen Reifeprüfung.

Deutsch: Hat Terzky recht, wenn er ruft:Nur vom Nutzen wird die Welt regiert!? Latein: Uebersetzung ins Lateinische.

Griechisch: Uebersetzung aus Thukydides I, c. 22/23.

Mathematik: a) Die Beziehungen zwischen dem Verlauf des Schaubildes einer Funktion=(æ) und ihren Derivierten sind zu erläutern und zeichnerisch darzustellen.(Grund- begriffe der Differentialrechnung). b) 3+ 4 4= O.(Numerische Lösung von Gleichungen zweiten Grades). c) Das Delische Problem verlangt, die Kante eines Würfels zu finden, der m-mal so groß ist als ein gegebener. Löse die Aufgabe zeichnerisch und rechnerisch. (Anwendung des Funktionsbegriffs in der Stereometrie). d) Wie groß ist der gegenwärtige Wert einer Jahresrente von 1200 M. auf 16 Jahre, wenn 4 ½% Zinseszinsen gerechnet werden? (Zinseszins- und Rentenrechnung).

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f) Die Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts.

a) Musikunterricht. Eine der vier Musikpflegestunden wurde für das Orchesterspiel verwendet(von V an aufwärts). Im Laufe des Jahres wurden durchgearbeitet: Corelli, Concerto grosso Op. 6, XII(zur Weihnachtsfeier aufgeführt), dall' Abaco, Sonata de camera, Händel, Concerto grosso g-moll.

Im zweiten Halbjahr der V wurden einige Kunstlieder geübt: Reger, Mariä Wiegen- lied; Schubert, Die Forelle, Frühlingsglaube, Heidenröslein. Die Männerstimmen sangen neben den Chorwerken Lieder von Rob. Schumann.

b) Zeichnen. Allgemeines Lehrziel des Zeichenunterrichts. Pflege des Zeichnens, Malens und Gestaltens als einer Aeußerung des gefühlsmäßigen Erlebens, des anschaulichen Denkens und des natürlichen Ausdruckswillens, sowie als eines Verständigungs- und Ausdrucksmittels für künstlerische, wissenschaftliche und technische Zwecke. Entfaltung schöpferischer Kräfte. Ent- wicklung von Formgefühl, Geschmack und Kunstsinn. Einführung in die Grundlagen und das Verständnis der bildenden Kunst, besonders der heimischen Bau- und Kunstdenkmäler, sowie in die Zusammenhänge mit älterer Kunst und mit der Kultur anderer Völker. Die Einführung in die Kunst erfolgt nach der betrachtenden, formenden und zeichnenden Methode in guter Fühlung mit dem kulturkundlichen Gesamtunterricht. Bei der Stoffauswahl herrscht unbeschadet der Hauptziele Bewegungsfreiheit.

Lehraufgaben. VI: Freie Arbeiten(Zeichnen, Formen) nach eigenen Eindrücken und Erlebnissen. Naives IIlustrieren. Ausschneiden nach dem Gegenstand und aus der Vor- stellung. Farbige Aufteilung der Fläche. Betrachten kindertümlicher Bilder und Kunstwerke (Märchenwelt, Familienleben, Dorf und Stadt).

V: Einfache Natur- und Gegenstandsformen flächiger Art aus der Vorstellung in Umriß und Farbe. Formen, Scherenschnitt, Kleben, freie Kinderzeichnung. Abzeichnen von einfachen Blättern und Schmetterlingen in Verbindung mit Gedächtniszeichnen. Farbige Auf- teilung der Fläche. Kindertümliche Bildkunst; Bauformen der engeren und weiteren Heimat.