12 Syntax des Nomens(Artikel, Pronomen, Kasuslehre), sowie die notwendigsten Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Wiederholung der Formenlehre und Ergänzung derselben nach Be- dürfnis der Prosalektüre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. 2 St. w.(Schäfer.)
Französisch. Lektüre: Im Sommer Plötz, Lectures choisies, im Winter die Novellen: Le Lac de Gers und Le Gol d'Anterne von Toepffer.— Durchnahme der Tempus- und Modus- lehre, sowie der Syntax des Artikels und Adjektivs nach Plötz, Schulgrammatik. Gelegentliche Wiederholung der Formenlehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit.(Ubersetzungen und Diktate). Sprechübungen. 3 St. w.(Klincksieck.)
Geschichte und Erdkunde. Deutsche Geschichte von Friedrich dem Grossen bis zur Gegenwart. Erdkunde von Europa und Wiederholung der übrigen Erdteile. 3 St. w.(Wilhelmi.)
Mathematik. Gleichungen einschliesslich einfacher quadratischer mit einer Unbekannten. Potenzen, Wurzeln und Logarithmen(Bardey 22— 25, 11, 13, 18). Berechnung des Kreisinhaltes und Kreisumfanges. Die trigonometrischen Funktionen am rechtwinkeligen Dreieck, Berechnung rechtwinkeliger und gleichschenkeliger Dreiecke. Die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Inhalten. 4 St. w.(Reinhard.)
Physik. Die wichtigsten chemischen Erscheinungen, Hydrostatik, Aörostatik, Elektricität, Magnetismus und das Wichtigste aus der Wärmelehre. 2 St. w.(Reinhard.)
Tertin 1. (Ordinarius Hülfslehrer Schedtler.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im Neuen Testa- mente an der Hand der Evangelien. Eingehend behandelt wurden die Bergpredigt, Totenauf- erweckungen und Gleichnisse. Reformationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Wiederholung des Katechismus, der früher gelernten Sprüche und Kirchenlieder. Erklärt und auswendig gelernt wurden einige Psalmen, mehrere neue Lieder und Sprüche, sowie Teile aus Matthäus, Lucas und Johannes. 2 St. w.(Witt.)— b) Katholische: Geschichte der Apostel und der ersten Kirche. Im Katechismus IV.— VII. Glaubensartikel.(S.) Urgeschichte der Mensch- heit und Auserwählung des Volkes Israel. Im Katechismus VIII.— XII. Glaubensartikel und Hauptgebot der Liebe Gottes und des Nächsten.(Nach Schuster und Holzammer, Handbuch zur bibl. Geschichte, und nach dem Diözesankatechismus)(W.) 2 St. w.(Weber.)
Deutsch. Die wichtigsten grammatischen Gesetze der deutschen Sprache. Prosaische und insbesondere poetische Lesestücke.(Schillers Glocke.) Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. 2 St. w.(Schedtler.)
PLatein.(aesar de bell. Gall. IV, V, VI u. VII mit Auswahl. Ovids Metamorphosen nach der Auswahl von Siebelis-Polle. 4 St. wW.— Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre, oratio obliqua. Schriftliche und mündliche Übungen nach Ostermann und im
Anschluss an die Caesarlektüre. Alle 8 Tage ein Exercitium oder Extemporale. 3 St. w. (Schedtler.)
Griechisch. Die Verba auf u⁴ und die wichtigsten unregelmässigen Verba des attischen Dialekts. Die Präpositionen gedächtnissmässig eingeprägt. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der III 2. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschlusse an Gelesenes.— Mündliche und schriftliche Übersetzungsübungen aus Seyffert-Bamberg und im Anschlusse an


