13 die Xenophon-Lektüre, letztere regelmässig alle 14 Tage, teils Hausarbeiten, teils Klassenarbeiten. Auswendiglernen von Wörtern, soweit sie für das Lesen nötig. Im ersten Halbjahre 3, im zweiten 2 St. w.— Lektüre: Xenophons Anabasis, Buch I und Buch II, Kapitel 1 und 2. Im ersten Halbjahre 3, im zweiten 4 St. w.(Schenkheld.)
Französisch. Die unregelmässigen Verben in systematischer Gruppierung unter Aus- scheidung der minder wichtigen und selteneren Komposita. Ergänzung der sonstigen Formen- lehre. Die syntaktischen Hauptgesetze in Bezug auf Gebrauch der Hilfsverben avoir und étre, Wortstellung, Tempora, Indikativ und Konjunktiv, wesentlich induktiv behandelt; Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Schriftliche und mündliche Ubersetzungen ins Französische, Diktate. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Lektüre aus Plötz, Lectures choisies. Sprech- übungen. 3 St. w.(Schäfer.)
Geschichte und Erdkunde. Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen, insbesondere brandenburgisch-preussische Geschichte. Die ausserdeutsche Geschichte wurde soweit herangezogen, als sie zum Verständnis der deutschen und der brandenburgisch-preussischen Geschichte notwendig ist. Zur Wiederholung benutzten die Schüler den Leitfaden zur Geschichte des deutschen Volkes von David Müller. 2 St. W.— Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands nach der Schulgeographie von A. Kirchhoff. 1 St. w.(Schäßfer.)
Mathematik. Arithmethik: Wiederholung und Erweiterung der Lehraufgabe von Tertia 2. Leichte Gleichungen ersten Grades(Bardey 20, 22 erste Stufe, 23, 24). Planimetrie: Kreislehre(Schluss), Flächeninhalt, Proportions- und Ahnlichkeitslehre(Lieber und v. Lühmann, Abschn. 3, 4, 5 mit Auswahl) 3 St. w.(Weingärtner, seit Dezember Weidenmüller.)
Naturbeschreibung. Der Mensch und dessen Organe, nebst- Unterweisungen über die Gesundheitspflege.(S.) Allgemeine Eigenschaften der Körper, die einfachsten mechanischen Erscheinungen, Hydrostatik, Aérostatik.(W.) 2 St. W.(Weingärtner, seit Dezember Reinhard.)
Zeichnen. Zeichnen nach Gipsmodellen verschiedener Art, Darstellung der Zeichnungen in wechselnden Manieren(Kreide, Wischer, Farben, Tusche, Sepia, Bleifeder, Feder etc.). Orna- ment- und Landschaftszeichnen nach Vorlage in Blei, Sepia und Aquarell; ornamentale Farben- studien nach gegebenem Entwurf für Vorgeschrittene. 2 St. w.(Nitt.)
Tertia 2. (Ordinarius Oberlehrer Hohenthal.)
Religionslehre. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im Alten Testa- mente. Biblische Abschnitte wurden gelesen und erklärt, eine Anzahl Psalmen und Stellen aus Hiob auswendig gelernt. Wiederholt wurden das 1., 2. und 3. Hauptstück des Katechismus, die dazu. gehörigen Sprüche und die früher gelernten Kirchen-Lieder, neu eingeprägt einige wertvolle Liederstropnen.— Belehrung über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottes- dienstlichen Ordnungen. 2 St. w.(Witt.)— b) Katholische: Kombiniert mit Tertia 1.
Deutsch. Das Wichtigste aus der deutschen Satzlehre. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek; im Anschluss daran das Wich- tigste aus der Metrik. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. 2 St. w.(Schedtler.).


