ſpiele aus der Geſchichte). 2. a) Welches Bild entwirft uns Guſtav Freytag in ſeinem Roman„Ingo“ von dem Leben der Thüringer im 4. Jahrhundert? b) Welche Stelle in Guſtav Freytags Roman„Ingo“ hat mir am beſten gefallen und warum? 3.(Kl.) a) Welche Gründe bewogen Hagen, Siegfried zu ermorden? b) Hagen und Rüdiger in ihrem Verhalten zu den Racheplänen ihrer Herrinnen. 4.(Kl.) Zwei ſtiliſtiſche Umar⸗ beitungen zur Schärfung des Sprachgefühls. Dazu die Uebertragung eines Gedichtes Wal⸗ thers v d. Vogelweide ins Neuhochdeutſche. 5. Die Sage von den beiden Königskindern in Schillers„Hero und Leander“ und in den verſchiedenen Volksliedfaſſungen. 6.(Kl.) Unſre letzte Deutſchſtunde. 7 Ein Zeichenauſſatz, in Verbindung mit dem Zeichenunterricht.(Weſter⸗ wälder Bauernhaus, Befeſtigungstürme, Kirche, Kapellen, Altäre, alte Bürgerhäuſer, alte Türen uſw. nach freier Wahl.) 8.(Kl. a) Was weiß ich über das Heſſen⸗Naſſauiſche Wörter⸗ buch?(Mit Erklärung einer Karte in der erſten Lieferung). b) Was ſchreibt uns die Geſundheitslehre für unſere Kleidung vor? c) Der Streit zwiſchen Cäſar und Kato über die Anwendung der Todesſtrafe.(Nach Salluſts „Katilina“ Kap. 51 u 52).
Unterſekunda. 1.(Kl.) Die Glocke in ihren mannigfachen Beziehungen zum menſchlichen Leben. 2. Die Bedeutung der Wälder für unſer Vaterland. 3.(Kl.) Was erfahren wir im 1. Aufzug von Leſſings„Minna von Barnhelm“ über Ort, Zeit und Perſonen der Handlung? 4. Altertümliches im Stadtbild von Montabaur. 5. a) Die Lage Frankreichs vor dem Auftreten der Jungfrau von Orleans. b) Erklärung der ſinnverwandten Wörter beten, bitten, betteln. 6. a) Eine Erzählung
oder Schilderung in heimiſcher Mundart. b) Die Jungfrau von Orleans im 3. Aufzug des Dramas. 7.(Kl.) a) Die Darſtellung des Todes in den Bildern„Ritter, Tod und Teufel“ von Dürer und„Der Tod auf der
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Barrikade“ von Rethel. b) Die Wahl zum Deutſchen Reichstag. 8.(Kl.) a) Die Kampf⸗ ſpiele der alten Griechen, verglichen mit un⸗ ſerm Sport. b) Welche Perſonen werden in Schillers„Maria Stuart“ außer der Titel⸗ heldin von der Kataſtrophe mitbetroffen? c) Die Bedeutung der Steinkohle für unſer Land. 9. Vortrag über ein freigewähltes Thema.
Obertertia. 1. a) Ein Sommerabend in unſerer Stadt. b) Ein Sommernachmittag im Mai. 2. a) Wie ich neulich ein Fernge⸗ ſpräch führte. b) Wie ich kürzlich auf der Sparkaſſe Geld einzahlte. 3.(Kl.) a) Was weiß ich vom Kaſtorbrunnen in Koblenz? b) Wie Heinrich Seidel in ſeiner Jugend Indianer ſpielte. 4.(Kl.) a) Der Baron von Scharfenthal, b) Mirtl in Roſeggers Novelle „Das Holzknechthaus.“ 5. Dürers Holzſchnitt „Die apokalyptiſchen Reiter“. 6.(Kl.) Die Oertlichkeit in Schillers„Kampf mit dem Drachen“. 7. Mein liebſtes Geſellſchaftsſpiel. 8.(Kl.) Die Fabel des Phaedrus vom Adler, der Katze und dem Wildſchwein. 9. a) Mein Fahrrad und ich. b) Mein Photographen⸗ apparat und ich. c) Unſer Radio. 10. Kl.) a) Der Marktplatz in Nürnberg.(Nach einem Bild und einem Lichtbildervortrag). b) Etwas über Albrecht Dürer.(Auf Grund eines Licht⸗ bildervortrages). c) Der Otto⸗Heinrich⸗Bau des Heidelberger Schloſſes, ein Renaiſſancebau.
Untertertia. 1. Ein Spaziergang in den Stadtwald. 2.(Kl) Der Hund im Dienſte des Menſchen. 3.(Kl.) Was möchte ich werden? 4. Ein Brief. 5.(Kl.) Uebungsarbeit zur Be⸗ kämpfung mundartlicher Eigenheiten. 6.(Kl.) Dürers Bild: Hieronymus im Gehäus. 7. Ritterleben im Mittelalter. 8.(Kl.) a) Ein Spaziergang nach Wirzenborn. b) Mein Hei⸗ matort. 9. a) Wie verbringen wir unſere freie Zeit im Konvikt? b) Leben und Treiben in der Stadt Montabaur an einem Markt⸗ tage. c) Eine Begebenheit aus meiner Heimat.


