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2. In der Enifernung a vom Scheitel der Parabel v²=2pXx schneidet eine zur Achse senkrechte Sehne ein Segment ab. Welchen Flächeninhalt hat das größte Rechfeck, das sich diesem Segment einbeschreiben läßt?
3. Ein Bergarbeiter hat sich zum Bau seines Hauses auf der Landeskreditansfalt 4000 M. geliehen, für die er 4% Zinsen zu zahlen hat. Statt dessen bringt er jährlich 12% zur Kasse. Wann ist er seine Schuld los?
Oberprima B.
Deutscher Aufsatz.
1. Die Idee des Rechts Bernauer“.
2. Zukunffsfragen der Menschheit nach R. Goe- rings Dramen„Seeschlacht und Skapa Flow“.
3. RNuf welche Weise hat sich Deutschlands
Eintritt in die Weltwirtschaft vollzogen?
4. Die geographischen Grundlagen der heutigen deutschen Industrie und ihre Bedeutung für Deutfschlands Wiederaufbau.
Latein. Corn. Tac. ann. IV 62 u. 63.
Griechisch. Xen. memor. II 2, 1—7.
in Hebbels„Agnes
Mathematik. J.
1. Wann nach mittfeleuropäischer Zeit geht in Kassel(geogr. Breite= 51,32° nordl., Länge π= 9,5 östl.) am 7. Februar die Sonne wirklich unter, d. h. wann ist der obere Sonnenrand im Horizont zu beobachten?
Deklination am 7. II.= 15,35°, Zeitgleichung am 7. II. 9=+ 14,3 m Sonnenhalbmesser am 7. II.= 16/15 Die atmosphärische Strahlen- brechung beträgt im Horizont 34˙54" (Mathemat. Himmelskunde).
II.
1. Der Fuß der Viktoria auf der Siegessäule in Berlin liegt 57,2 m, die oberste Spitße 65,5 m über dem Pflaster. In welcher Ent- fernung vom Fußpunkt erblickt man die Figur unter dem grõößten Gesichtswinkel?(Diffe- rentialrechnung.)
2. An die Kurve ε= v2=ö= 9 sollen von dem Punkt P 6;6) die Tangenten gelegt und ihre Längen bestimmt werden.(Analytik).
Hebräisch(A und PB)]. Psalm 46, Ueberseßung und Formerklärung.
2 f) Der Rünstlerische und technische Unterricht.
1. Gesang und Musik. Im Gesangqgunterricht wurden behandelt in VI: Einführung in die Noten- schrift: melodische, rhythmische, Ton- und Laut- bildungsübungen, C-, G- und F-Leiter, Lehre vom Dreiklang, Kadenzen, Erfindungsübungen, einstimmige Volkslieder und Choräle.— In V: zweistimmige Volkslieder, Choräle, Lehre vom Dominantseptakkord, Synkopa, Triola, Quinten- zirkel, Modulation, Motiv, Liedformen und Kanon. — Dem Chorgesang der folgenden Klassen wur- den zwei Stunden gewidmet. Unter Benußung des Chorbuches„Frisch gesungen“ wurden Chöre von Beethoven, Eccard GCruber, fleinrichs, Mendelssohn, Methfessel, Schuberf, Silcher und Volkslieder gesungen. In IV I außerdem: Hiomophone und polyphone Lieder mit obligaten Instrumenten. Die erweiterte Liedform und deren Anwendung, die wichtigsten Formen der Vokal- und Instrumentalmusik, Stimmungsprinzipien, Ent- wickelung des Volks- und Kunstliedes, Freischüt und Matthäus-Passion. Der Chor hatte öfters Gelegenheit bei Schulfeiern mitzuwirken, der Knabenchor bei großen Festaufführungen in der
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Stadthalle und zwar bei der Aufführung der 8. Symphonie von Mahler und der Pfingstkantfate von J. S. Bach. Der Musikunterricht gruppierte sich vorzugsweise um das X. deutsche Bachfest und um den 100. Todestag Schuberts. Außer- dem ist zum ersten Male der Versuch gemacht worden, von allen Klassen VII Wander- und Marschlieder einzuüben, die dann auf Wanderun- gen, Schulfesten und bei Zusammenkünften in der Xula gemeinsam gesungen wurden.
2. Zeichen- und Kunstunterricht. Der Zeichen- unterricht war früher ein oft verkanntes Neben- fach. Heute ist er wieder in Arbeitsgemeinschaft mitf dem kulturkundlichen Unferricht in seinem wahren Wert erkannt.
Ueber seine Ziele heißt es in den Richtlinien für die Lehrpläne der höheren Schulen:„Der Zeichen- und Kunstunterricht hat allgemein die Aufgabe, mit den ihm als Kunstfach eigenen Mitteln an der Bildung der Persönlichkeit und der Vertiefung des Kulturverständnisses mitzu- wirken. Er entwickelt die im Kinde vorhandenen Kräfte des Schauens und Gestalfens, bringt die


